Kunst betrachtet von Natalie de Ligt #36

DONNERSTAG, 1. MRZ 2018

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Natalie de Ligt sichtet, kommentiert und bewertet für curt und euch das aktuelle Kunstgeschehen.

Bis 5. März 2018
NINA WEBER: DIE ARCHIABELLA
Seit 2015 arbeitet Nina Weber (*1983) regelmäßig im Kunstraum der WerkStadt Lebenshilfe Nürnberg. In ihren farbigen Zeichnungen entwirft sie eine eigene zwischen Fiktion und Realität changierende Welt, in der sie verschiedene Akteure in unterschiedlichen Situationen auftreten lässt. Sie erscheinen wie Träger von Zuständen, Empfindungen, Ängsten oder Sehnsüchten aller Art. Eine besondere Spannung entsteht durch das Aufeinandertreffen von naiver Malweise und die Auseinandersetzung mit Themen der Erwachsenenwelt.
 
AUSSTELLUNGSRAUM DER WERKSTADT LEBENSHILFE NÜRNBERG / FORUM STEIN
Forum 1, Stein
Mo-Sa 10-20 Uhr
lhnbg.de


Bis 23. März 2018
MARCO STANKE: PLURIBALL
Marco Stanke hat an der Nürnberger Kunstakademie in der Malereiklasse von Thomas Hartmann studiert. Mittlerweile hat
er nicht nur den ersten Preis des Nürnberger Nachrichten-Kunstpreises ergattert, sondern auch zahlreiche Ausstellungen bestritten. In seiner Einzelschau im Kunstverein Zirndorf zeigt er seine farbigen, formal sachlich gehaltenen Leinwandgebilde, die man als Mischwesen zwischen Malerei und Objekt bezeichnen kann. Einzeln oder in einer gruppenähnlichen Konstellation an der Wand installiert, führen sie zu einer dezenten Neudefinierung des Raumes.
Am 13. März, 19 Uhr führt Martin Zanker (Sonderpädagoge) ein Künstlergespräch mit Marco Stanke.

KUNSTVEREIN ZIRNDORF - GALERIE PINDERPARK
Im Pinderpark 5, Zirndorf
Do/Fr 15-18 Uhr
kunstverein-zirndorf.de


Bis 25. März 2018
DRIFTENDE BAUTEN
Zu dieser Ausstellung gibt es eine Einzelbesprechung hier >

KUNSTGALERIE FÜRTH
Königsplatz 1, Fürth
Mi-Sa 13-18 Uhr,So/Feiertage 11-17 Uhr
kunst-galerie-fuerth.de


Bis 25. März 2018
DER MENSCH IN DER REVOLTE
Mit der Gastausstellung im Neuen Museum biegt das Institut für moderne Kunst nun in die Zielgerade eines umfangreichen Programmmarathons ein, den es anlässlich seines 50jährigen Jubiläums veranstaltet. Hierzu wagt es Neuanfänge und den Schulterschluss mit einer jungen Künstlergeneration, die oftmals interdisziplinär unterwegs ist und die ihre Arbeiten und künstlerische Praxis als Ausdruck eines gesellschaftspolitischen Bewusstseins verstanden wissen wollen. Unter dem Titel «Der Mensch in der Revolte» zeigen Jonas Roßmeißl, Aleen Solari, Andrzej Steinbach, Felix Thiele und Steffen Zillig, dass die Welt, wie sie ist – mit der Vernetzung, Selbstoptimierung, den virtuellen Verheißungen, dem Wachstumsstreben, also wegen der schier unendlichen Möglichkeiten fantastisch ist und zugleich krank. «Der erschöpfte Mensch gilt als Sinnbild einer zunehmenden politischen Ohnmacht, der 24-Stunden-Dienst am eigenen Selbst als Krönung kapitalistischer Durchschlagskraft.» (Pressetext) Aleen Solari (*1980, lebt in Hamburg), eine der wenigen Frauen in dem fast ausschließlich von männlichen Positionen besetzten Jubiläumsreigen, hat eine Art ruinöse Erholungsoase mit Liegestühlen und Wohlfühlaccessoires in die Ausstellung gepflanzt. Hier dürfen einige Auserwählte abschalten von der Welt, der Kunst, der Gesellschaft, und sie dürfen den Betrachtern zeigen, wie Dienst an sich selbst funktionieren kann. Man ist dann aber auch raus aus der Welt. So sieht es aus, wenn man sich den Wohlstand, der er einem angetan wurde, nicht mehr gefallen lassen will.

INSTITUT FÜR MODERNE KUNST
zu Gast im Neuen Museum Nürnberg
Klarissenplatz, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
nmn.de

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"50 JAHRE INSTITUT FÜR MODERNE KUNST NÜRNBERG"
Zwei weitere Ausstellungen:

Bis 5. Mai 2018
GÖTZ GRAMLICH, FLORIAN KUHLMANN, TIMOTHY SHEARER: HIGH RES LOW BROW

INSTITUT FÜR MODERNDE KUNST NÜRNBERG
im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
moderne-kunst.org

Bis 6. Mai 2018
SEBASTIAN STEIN, STEPHAN JANITZKY: REALEASE

INSTITUT FÜR MODERNE KUNST NÜRNBERG
Lounge im Zumikon
Großweidenmühlstraße 21, Nbg
Mi-So 10-18 Uhr
moderne-kunst.org
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Bis 14. April 2018
VERENA ISSEL: WE CHAT
Die Künstlerin Verena Issel (*1982) nimmt den Ausstellungsraum ganz und gar in Besitz, in dem sie ihn in ein bühnenartiges System verwandelt, bei dem alle Elemente wie in einem losen Verbund zueinander stehen. In ihrer ersten Einzelausstellung in der Oechsner Galerie greift Issel ihre Erfahrungen eines längeren Aufenthalts in Shanghai auf, genauer gesagt, mit der Ausspäh-App «WeChat». Um diese gewissermaßen staatlich verordnete App kommt man in dem riesigen Land nicht herum, auch weil sie eine Bezahlfunktion enthält, die an vielen Stellen als einzige akzeptiert wird. Selbstverständlich werden die Geldbewegungen und auch alle anderen Informationen weitergegeben und zwar an die offiziellen Behörden, denn das ist Teil der Datenschutzerklärung von WeChat. Die Künstlerin hat sich nun ein begehbares Bild von diesem Vernetzungssystem gemacht, in das auch unweigerlich der Betrachter gerät. Boden, Wände und Decken sind durchsetzt mit malerischen Eingriffen, Bildern, Objekten Collagen. Rein malerische Gesten verbinden sich mit Figürlichem. Wimpern von geschlossenen Augen, rohrartige Elemente oder solche, die an Verbindungsstücke erinnern tauchen immer wieder auf. Aus dem Boden ragen Plastikrohre, in deren offenes Ende Styroporkugeln gesteckt sind, so dass sie an Augen erinnern. Bunt bemalte Bananenschalen aus Silikon liegen auf einer Glasscheibe. Halt die Augen offen, scheinen sie zu gemahnen, während gleichzeitig die Beobachtung allgegenwärtig ist. Alles ist mit allem verbunden und im Austausch. Weil die Szenerie sehr spielerisch und farbenfroh angelegt ist und in ihrer Ästhetik bisweilen in die Pop-Art und ins Grafikdesign hineinreicht, sieht man ihr die direkte Bezugnahme zu WeChat nicht an. Das ist aber auch nicht erforderlich, denn auch ohne die Information wird schnell deutlich, dass in die zuversichtliche Stimmung, die zunächst von dem Raum ausgeht, einige Fallstricke eingebaut sind.

OECHSNER GALERIE
im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
oechsner-galerie.de


Bis 21. April 2018
WAHLTAG
Der sich ambitioniert gebende und nie um eine Ausstellungsidee verlegene Verein Fotoszene Nürnberg zeigt derzeit eine Schau mit dem Titel «Wahltag». 13 der 25 Fotoszene-Mitglieder haben den letzten Bundestagswahltag fotografisch begleitet – aber nicht als embedded Wahlbeobachter, sondern einfach so und weil sie fünf Monate später von sich selbst wissen wollen: «Welche Gedanken und Stimmungen lassen sich aus den Aufnahmen herauslesen, was war für jeden einzelnen wichtig an diesem Tag und was bleibt in Erinnerung?» (Pressetext). Regelmäßige Besucher der Fotoszene werden mit dieser Ausstellung die Mitglieder um ein gutes Stück besser kennenlernen. Letztes Jahr durfte das Publikum u.a. erfahren, wie die Mitglieder den 29. Februar 2016, also den Schalttag, erlebt haben oder die Sommersonnenwende in Tallin oder wie sie sich das Böse vorstellen. Im Immobiliencenter der Sparkasse Nürnberg zeigen ab 2. März Mitglieder der Fotoszene unter dem Titel «Wir hier» Porträts von Menschen aus Nürnberg. Ob dieses Konzept, bei dem oft die immer gleichen Leute zu einem selbst gestellten Thema Bilder erstellen, auf Dauer der Fotografie zu einer stärkeren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit verhilft, so der Anspruch des Vereins, bleibt abzuwarten.
 
FOTOSZENE NÜRNBERG
im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Straße 33, Nbg
Sa 12–15 Uhr
fotoszene-nuernberg.de


Eröffnung: Freitag, 2. März, 19 Uhr
7. März bis 26. April 2018
STEPHAN SCHWARZMANN: LEBENSRAUMKONTROLLE
Der Fürther Künstler zeigt neue Druckgrafik.

BBK NÜRNBERG - Galerie Hirtengasse
Hirtengasse 3, Nbg
Mi/Do 13-18 Uhr
bbk-nuernberg.de


Eröffnung: Samstag, 3. März, 19 Uhr
4. März bis 21. Mai 2018
ALTERED STATES – SUBSTANZEN IN DER ZEITGENÖSSISCHEN KUNST
Mit «Altered states» ist im Deutschen so viel wie «veränderter Bewusstseinszustand» gemeint. 1980 kam in den USA ein Film mit dem Titel «Altered states« heraus. Er handelt von dem Wissenschaftler Eddie Jessup, der im Selbstversuch extrem wirkende Drogen an sich testet. In Deutschland hieß der Film «Der Höllentrip». Jessup steht für eine Motivation, das Experiment mit wirkmächtigen Substanzen zu wagen. Das Kunstpalais Erlangen widmet sich mit der international besetzten Gruppenschau auch anderen Facetten und Bereichen, in denen Menschen freiwillig oder auch aus einer Notwendigkeit heraus ihren Bewusstseinszustand verändern, und es fragt wie Gesellschaft und Staat im Wandel der Zeit mit den verschiedenen Substanzen umgehen. «Die Ausstellung hinterfragt die gesellschaftliche Sicht auf Substanzen kritisch und beleuchtet die globalen Konsequenzen wie mögliche Potenziale» (Pressetext).

KUNSTPALAIS ERLANGEN - PALAIS STUTTERHEIM
Marktplatz 1, Erlangen
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstpalais.de


Eröffnung: Sonntag, 4. März, 17 Uhr
4. März bis 1. April 2018
LINDA UND MEIKE MÄNNEL: THE SUN IS THE SAME IN A RELATIVE WAY
Während die Nürnberger Künstlerin Linda Männel bereits häufig in Erscheinung getreten ist und mit ihren in Tusche gemalten Bildern, die sie mit Garn überstickt, durchaus Bekanntheit erlangt hat, studiert ihre Schwester Meike Männel zur Zeit noch Fotografie an der Kunstakademie in Nürnberg. Jetzt wurden sie erstmals für eine gemeinsame Ausstellung eingeladen. Laut Pressetext entsteht bei den beiden Schwestern durch «die enge Bindung und ähnliche ästhetische Veranlagung, im Gegensatz zu den sehr unterschiedlichen Techniken ein interessantes Zusammenspiel, das den Betrachter zum Vergleichen und Entdecken anregt».

GALERIE BERNSTEINZIMMER
Großweidenmühlstraße 11, Nbg
Sa/So 15-19 Uhr
galerie-bernsteinzimmer.de


Eröffnung: Freitag, 9. März, 19 Uhr
10. bis 24. März 2018
CHRISTIAN KÖLBL, JONAS HÖSCHL: GLÜCK
Christian Kölbl und Jonas Höschl wollen aus dem Vollen ihrer Kunst schöpfen. Beide studieren noch. Der eine Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (Kölbl), der andere in der Klasse Grafikdesign/Visuelle Kommunikation an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. In Analogie zu einigen Texten von Walter Benjamin, in denen er sich mit den sinnlichen Ausschweifungen des Reisens befasste, wollen die beiden Künstler «Malerei, Druckgrafik und Fotografie im dialektischen Spannungsfeld zwischen Hedonismus und Selbstverschwendung» zeigen (Pressetext).

AKADEMIE GALERIE NÜRNBERG / AUF AEG
Muggenhofer Straße 135 / Halle 13, Nbg
Mi-So 14-19 Uhr
adbk-nuernberg.de


10. bis 31. März 2018
HELGE GERD WÜTSCHER: UN DOS TRES / VATER MUTTER KIND
Der Nürnberger Künstler Helge Gerd Wütscher, der im übrigen auch als Vorstand des BBK Nürnberg engagiert ist, zeigt in der von Carlos Cortizo kuratierten Ausstellung Zeichnungen, Objekte und Installationen. Die 150 qm große Ausstellungsfläche, des erst im letzten Jahr gegründeten, nicht kommerziellen Projektraums, dürfte für Wütschers Arbeiten eine schöne Plattform abgeben.

PROJEKTRAUM ORFFDREI
Orffstraße 3, Nbg
Sa-So 14:30-18 Uhr
orffdrei.de


Eröffnung: Samstag, 17. März, 18-21 Uhr
20. März bis 19. Mai 2018
ALEX HANIMANN: IN OTHER WORDS
Die Welt, die den Schweizer Künstler Alex Hanimann (*1955) umgibt, bildet den Fundus für sein in medialer Hinsicht vielseitiges Schaffen. Es sind vor allem die uns täglich umgebenden Bilder und Texte, die Hanimann aufgreift und einer analytischen sowie experimentellen Betrachtung unterzieht. So entsteht durch einzelne Werkgruppen oder Konvolute von Zeichnungen, Fotografien oder Textarbeiten eine Art Chronik und alles zusammen ergibt mittlerweile eine Enzyklopädie des Alltags.
Bis zum 3. März ist noch die Gruppenausstellung «november» zu sehen.

GALERIE SIMA
Hochstr. 33, Nbg
Di/Mi 17-19 Uhr, Sa 11-14 Uhr u.n.V.
sima-projects.de


Eröffnung: Freitag, 16. März, 18-22 Uhr
19. März bis 13. Juli 2018
SVETLANA BIRYUKOVA
Die Fotokünstlerin Svetlana Biryukova (*1983, Moskau) studierte zunächst u. a. Linguistik und Kunstgeschichte, bevor sie an die Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin ging. Dort machte sie vergangenes Jahr ihren Abschluss. Sie lebt und arbeitet derzeit in Leipzig und Berlin. Von der Verbundenheit zu ihrer russischen Heimat erzählt ihre Serie «17 Sommer». Es sind stille Fotos, denen mitunter ein melancholischer Blick zugrunde liegt und denen man den persönlichen Bezug der Fotografin ansieht. So etwas kann schnell schief gehen, wenn nämlich über das eigene emotionale Involviertsein außer Acht gelassen wird, dass es der Form und einer künstlerischen Distanz bedarf, um die Geschichte auch zur einer des Betrachters werden zu lassen. Diese Gefahr ist bei Svetlana Biryukova gebannt. Über das offensichtliche Gespür für Ästhetik und die Beherrschung des Handwerks gelingt es der Künstlerin gleichsam, die persönliche Ebene auf eine allgemeine zu heben. Neben «17 Sommer» zeigt die Künstlerin auch ihre Schwarzweiß-Serie «greysale» sowie die Serie «wandelstern», die während einer Reise durch den Iran entstanden ist. Zur Ausstellung soll eine umfangreiche Broschüre erscheinen.
 
GROSSKIND FOTOKUNST-GALERIE
Kreilingstraße 53, Nbg
Mo-Mi 16-19 Uhr
grosskind.de


Eröffnung: Mittwoch, 21. März, 20 Uhr
22. März bis 6. Mai 2018
JÜRGEN BECKER: NEW YORK 1972
Ungefähr seit Mitte der 1960er Jahre befasste sich der Schriftsteller Jürgen Becker (*1932, lebt u.a. in Köln) auch mit Fotografie. In seinem Verlag, dem Suhrkamp Verlag, erschien 1971 sogar ein Buch mit dem schönen Titel «Eine Zeit ohne Wörter», eine Art Fototagebuch von experimentellem Charakter. Aber der Buchpatriarch Unseld wollte lieber Wörter statt Bilder, und so ordnete Becker fortan und erfolgreich Buchstaben und überließ die Ergebnisse seiner fotografischen Ambitionen sich selbst. Jahrzehnte später entdeckte dann sein Sohn Boris Becker, der seinerseits erfolgreicher Künstlerfotograf wurde, die alten Fotografien des Vaters und trieb ihre Öffentlichwerdung voran. 2012 erschien Jürgen Beckers New York-Serie in einer Publikation. Entstanden war die Serie bereits 1972 während Jürgen Beckers ausgedehntem USA-Aufenthalt. Und letztes Jahr zeigte dann das Braunschweiger Museum für Photographie eine Auswahl von rund 90 Fotografien erstmals in einer Ausstellung im musealen Zusammenhang. Die Schwarzweiß-Fotos sind in ihrem erkunderischen und dokumentarischen Charakter, aber auch in ihrem ästhetischen Anspruch wie eine Fortsetzung des Werks von Lee Friedlander oder Robert Frank, die in den 1940er und 50er Jahren mit ihrer sogenannten Street Photography dem Medium Fotografie ein neues Feld eröffneten. Es sind Fotos in der Schnittmenge von Bild und Zeitdokument. Im Kunsthaus ist nun eine Auswahl von rund 80 Bildern aus der New York-Serie des bislang nur als Schriftsteller bekannten Jürgen Becker zu sehen.

KUNSTHAUS
Königstraße 93, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstkulturquartier.de/kunsthaus




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