26. Oktober
curt präsentiert: Whitney im Feierwerk

Perfekt unperfekt. So klingt Whitney. Anfang 2016 tauchte die Band aus Chicago mit der Debütsingle „No Woman“ plötzlich auf der Bildfläche auf. Seitdem verzaubert sie die Musiklandschaft mit ihren verträumten Klängen, die einen in einem Wimpernschlag zurück in die 70er versetzen. Ihr Debütalbum „Light upon the lake“ lebt von seiner hoffnungslosen Romantik und dem Wunsch nicht erwachsen zu werden.

Kern der sechsköpfigen Band bilden Julien Ehrlich, Sänger und Drummer und Max Kakacek an der Gitarre. Tatsächlich hatten die Beiden bereits ihre Finger bei dem Unknown Mortal Orchestra oder Smith Westerns im Spiel. Aber als die Jungs nicht nur ihren alten Bands, sondern auch der Liebe unfreiwillig den Rücken gekehrt haben, entstand Whitney.

Hinter dem Namen verbirgt sich ein fiktiver Songwriter. Der Singular ist bewusst gewählt. Er unterstreicht noch einmal mehr die Isolation und Einsamkeit, welche einen durch die melancholische Stimmung des Albums trägt. Vielleicht liegt das auch daran, dass Whitney inmitten eines kalt, verschneiten Chicagos entstanden ist. Früh morgendliche Sessions in einem kleinen Apartment waren der Nährboden für viel Herzschmerz, der trotzdem Raum für ein kleines Schmunzeln lässt. Mit einem alten Bandgerät ist der erste Track in sekundenschnelle entstanden. Nun sind neben Juliens zerbrechlichem Falsettgesang Percussions, Trompete, Bass und schwirrende Gitarrenklänge zu hören, die an verlorene Klassiker erinnern.

Wer sich von zeitlosem Country-Soul davontragen lassen möchte, der sollte unbedingt am 26. Oktober in der Kranhalle vorbei schauen. Whitney verzaubert die Hörer mit einer ehrlichen Art, die nicht davor scheut zerbrechlich zu wirken. Vielleicht die beste Medizin gegen Herzschmerz – oder einfach einem Abend gefüllt mit guter Musik.

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curt präsentiert: Whitney >> Homepage // 26. Oktober im Feierwerk // Beginn: 21 Uhr // VVK: 16,60 Euro