Gehört:
Turnover – Peripheral Vision

Der Münchner Sommer zeigt sich in diesen Wochen von seiner besten Seite. Laut dem Wetterdienst soll das auch noch eine ganze Weile so bleiben. Gut so. Lohnt es sich also noch, eine Platte als Soundtrack für lange Nächte zwischen Flaucher und Gärtnerplatz auszuloten. Wie wäre es hiermit: „Peripheral Vision“, die neue CD von Turnover?
Die junge Band kommt aus Virginia Beach, Virginia/USA. Nach der Gründung im Jahr 2009 folgten diverse EPs und Split Singles sowie 2013 das Debütalbum „Magnolia“ auf Run For Cover Records. Nun also der zweite Streich: „Peripheral Vision“.

Turnover spielen flockigen Gitarren-Indie-Pop, der verdammt nach den guten alten 90er-Jahren klingt. Songs wie Hello Euphoria oder Like Slow Disappearing überzeugen durch ausgewogenes Songwriting, das Melancholie und strukturierte Riffs mit ehrlichem Gesang kombiniert. Sie haben ein ausladendes Album aufgenommen, dass genau so umwerfend wie nachdenklich ist. Damit gehen die vier Jungs ohne Probleme als kleine Brüder von Nada Surf durch. Death Cab For Cutie darf man aber auch gut finden, um Turnover zu mögen

Fazit: It’s never too late for teenage dreams! Nicht lange in der Bude gehockt, sondern „Peripheral Vision“ in den Player und auf zur nächsten Cruise durch eine laue Sommernacht.


Turnover – „Peripheral Vision“ // Run For Cover Records/ADA // VÖ: 15.05.2015
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CITIZEN & TURNOVER – TOUR 2016:
22.01.16 – Amsterdam – Winston (NL)
23.01.16 – Dortmund – FZW
24.01.16 – Köln – Blue Shell
25.01.16 – Hamburg – Hafenklang
26.01.16 – Berlin – Comet
27.01.16 – Antwerpen – JC Kavka (BE)