28. März
curt präsentiert: Turbowolf

Kurze Meinungsumfrage: Welche Band hat euch zuletzt so richtig derb geflasht und aus den Socken gehauen? Ihr habt nichts ahnend auf „Play“ gedrückt und es war Liebe auf den ersten Ton? Mit einem breiten Lächeln saßt ihr da, mit dieser zutiefst befriedigenden Euphorie, mal wieder was richtig Fettes entdeckt zu haben. Zu lange schon ist’s her, dass ihr dieses Gefühl genießen durftet? Dann aufgemerkt: curt hat da einen Glücklichmacher für euch auf Lager und präsentiert am 28. März im Strom: Turbowolf!

The Free Life haben die vier Briten aus Bristol ihre neue Scheibe getauft, die dieser Tage erscheint und mit der Chris Georgiadis (Gesang, Keys und Frank-Zappa-Double), Andy Ghosh (Gitarre), Lianna Lee Davies (Bass) und Blake Davies (Drums) in den kommenden Wochen mit Vollgas durch Europa stürmen. Dabei werden sie diejenigen im Sturm erobern, die diesem Alles-oder-nichts-Kickstart-Rock’n’Roll á la Death From Above 1979 oder Royal Blood nicht abgeneigt sind. Dass sie dies nahezu mühelos schaffen werden, zeigt sich schon daran, dass es ihnen mittlerweile bereits gelingt, selbst Mitglieder ebendieser ikonischen Genre-Bands für ihre Sache zu gewinnen. Drei Singles, jede einzelne zum Niederknien, wurden uns nämlich bisher als Appetithappen serviert. Und während DFA 1979 Drummer und Sänger Sebastien Grainger dem erst diese Woche erschienen Cheap Magic seine Aura verleiht, tut dies beim Riff- und Refrainmonster Domino kein Geringerer als Royal-Blood-Frontmann Mike Kerr. Dass Turbowolf es dabei gar nicht mal nötig hätte, sich prominente Unterstützung anzulachen, beweist nicht nur die epische, von überragenden Chören und einer infektiösen Melodie getragene Single Nr. 3 The Free Life, die gleichzeitig der Titeltrack des Albums ist und mit dem abgedrehtesten Visual-Clip seit The Vintage Caravan’s Expand your mind auftrumpft.

Denn bereits seit inzwischen beinahe 10 Jahren tut die Band ihr Bestes, dem Image Bristols als Dance-Metropole Großbritanniens einen Anstrich psychedelischen Rotz-Rocks zu verpassen. Nach Touren in UK und Europa, unter anderem als Support für Korn, zauberten sie 2011 mit ihrem self-named Debütalbum eine Platte aus dem Hut, angesichts derer die gesammelte britische Rock-Konkurrenz sicherlich mindestens tief durchatmen musste. Fachpresse und Fanszene überschlugen sich mit überschwänglichen Beifallsbekundungen ob der aufputschenden Mixtur aus Hard- und Psychedelic Rock, klassischem Rock’n’Roll, Punk, Kraut und einer Prise Elektro, es hagelte 90 % Wertungen allenthalben und niemand konnte Turbowolf so richtig einem bestimmten Genre zuordnen. Das änderte sich auch mit dem Nachfolger Two Hands nicht, welcher mit Abräumern wie Rabbits Foot oder Solid Gold verzücken konnte. Und es spricht überhaupt nichts dafür, dass sich mit The Free Life irgendetwas grundlegend ändern sollte – zu unser aller Glück. Deswegen gibt’s am 28. März nur eines: ab ins Strom in der Lindwurmstraße!

Unsere Verlosung ist beendet, die Gewinner wurden informiert.


Turbowolf > Homepage // 28.03.2018 // Strom // Einlass: 20.30 Uhr, Beginn: 21.30 Uhr // Support: Puppy // VVK: 14 Euro zzgl. Gebühren