28. Februar
Tunnel Visions Volume IV

Die Veranstaltungsreihe Tunnel Visions sind zu einer Instanz in Sachen musikalische Zukunftsvisionen gediehen. Mittlerweile hat die Band Ark Noir schon zum vierten Mal dieses Kleinod an Festival organisiert und wird auch damit fortfahren. Geplant sind Termine im Juni, September und Dezember 2019.

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https://www.youtube.com/watch?v=7U1rpqZM3BU

 

Jedes Mal andere und spannende Zusammensetzungen der auftretenden Künstler eröffnen Blicke in neue, außergewöhnliche Klangreiche. Davon abgesehen genießt die enorm gewachsene Fan-Gemeinde Tunnel-Visions-Abende voller musikalischer Überraschungen und lässig-tanzbare Unterhaltung auf höchstem Niveau. Mit dabei sind:

SALOMEA

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https://youtu.be/JXMEoTeKsng

 

Der Name klingt nach Salomon und Salome und Medusa und Medea. Und tatsächlich: Klug und zum Äußersten entschlossen winden sich die Schlangenhaare und Schicksalstimme der Sängerin Rebekka Salomea Ziegler um die smoothen Klänge ihrer Band (Yannis Anft // keys // Oliver Lutz // bass // Leif Berger // drums). Die musikalischen Schubladenbezeichnungen reichen von Neojazz bis Contemporary Multi-Genre. Dass es nicht so leicht fällt, eine Zuordnung zu finden, spricht für die Kreativität der Kölner Band. Mal klingt sie sphärisch und dann wieder voller improvisatorischer Energie. In jedem Fall kann man von Schönheit sprechen. Schönheit fürs Ohr und auch fürs Auge.

C.O.W. 牛

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https://www.youtube.com/watch?v=zOZvpFZWEuw

 

„Wir haben unsere Gedanken beobachtet“, sagen C.O.W. 牛. Raus kam: Ying und Yang vereinen sich in einem Beat. Doch wer genau ist C.O.W. 牛? Im Netz findet man keine Gruppenfotos, allenfalls Gameboy-Pixel-Bildchen. Das deutsch-chinesische DJ-Kollektiv C.O.W. 牛 gehört zur Compost-Familie. Das allein adelt. Und doch ist über die Mitglieder des Kollektivs wenig bekannt. Macht aber nichts, denn Kunst soll ja für sich sprechen können. Jedoch ist die Musik von C.O.W. 牛 gewiss keine verquaste Kunstangelegenheit, sondern ganz einfach was zum Tanzen, egal ob man es Elektro oder Jazz nennt.

Ark Noir

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https://www.youtube.com/watch?v=8vzlhmT6wtQ

 

Ark Noir ist nicht nur als Veranstalter, sondern vor allem als eine Band (Moritz Stahl, sax // Tilman Brandl, g // Sam Hylton, keys // Robin Jermer, b // Marco Dufner, dr) der neuen Wege hinlänglich bekannt in München. Ihr elektronischer und akustischer Jazz, der nebenbei zum Tanzen verlockt, kommt extrem gut an. Wer sich für einen musikalischen Entdecker hält, sollte dringend den Tunnel-Visions-IV-Termin wahrnehmen. Es gibt nämlich viele, die Ark Noir schon entdeckt haben. Womöglich wird es eng.


Tunnel Visions vol IV >  Facebook // 28. Februar 2019 // Milla // Beginn 20 Uhr // VVK 13 Euro zzgl. Gebühren