30. September
Tori Amos in der Philharmonie

Tori Amos bleibt nie an der Oberfläche, sie beschreibt und besingt die Dinge von ganz tief innen heraus. Das macht den Sog ihrer Songs aus. Darum eignen sie sich nicht als Hintergrundmusik. Tori Amos verlangt keine vollkommene Aufmerksamkeit, geben muss man sie ihr trotzdem.

Manche ihrer Kompositionen, wie zum Beispiel ihr Welthit „Cornflake Girl“ aus dem Jahr 1991, kommen im leichten Popgewand daher, entfalten dann aber, wie aus dem Hinterhalt eine mitreißende Wucht. Und das schon, wenn man sie nur im Radio oder auf der heimischen Musikanlage zu hören bekommt.

Besser geht’s nicht, denkt man dann. Stimmt aber nicht. Denn Tori Amos live zu sehen, sie dabei beobachten zu dürfen, wie all die Songs, die man schon kennt, in eben diesem Moment völlig neu zu entstehen scheinen, macht weit größere Dimensionen auf.

Ein Bein auf den Pedalen ihres Bösendorfer Flügels, ein Bein nach hinten gestemmt, wie eine olympische Läuferin in Startposition, füllt sie ihre Musik mit einer den ganzen Raum erfüllenden Energie. Das nächste Mal in greifbarer Nähe: am 30. September in der Philharmonie. Hier stellt Tori Amos ihr neues Album „Native Invader“ vor. Schon der Titel verspricht einiges.


Tori Amos > Homepage // 30. September // Philharmonie/Gasteig // Special Guest: Bell X1


1 Kommentare

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