Gehört: Tora – Can’t Buy The Mood

Can’t buy the mood. Richtig. Niemand kann die Stimmung kaufen. Lediglich das ein oder andere Mittelchen zur Hebung oder Senkung der persönlichen Gemütslage ist für Geld zu haben. Fragen dazu beantworten gerne Elvis Presley, Michael Jackson oder Prince. Weit weniger gesundheitsgefährdend wirkt dagegen Can’t Buy The Mood. Das neue Album von Tora, dem Elektroquartett aus Byron Bay, Australien wirkt als natürlicher Stimmungsaufheller wie Schmierseife für Hirn und Seele.

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https://www.youtube.com/watch?v=MkNeZJkyWIc&feature=youtu.be

 

Die vier Musiker bringen unterschiedliche Fertigkeiten mit und so treffen sich bei Tora eine Mischung aus Multiinstrumentalisten, Songwritern und Produzenten. Seit 2013 arbeiten Thorne Davis, Shaun Johnston, Jo Loewenthal und Jai Piccone zusammen und basteln an ihrem Sound, der sich als Chillwave charakterisieren lässt. Nach einer Reihe von Singleveröffentlichungen folgte 2017 das erste komplette Album Take a Rest.

Dank dem Internet sammelt die Band von Down Under auch international fleißig Punkte. Die Streamzahlen ihrer diversen Portale gehen in die Millionen und auf Konzerten quer über den Globus verteilt machen sich Tora jede Menge Freunde. Es würde mich sehr wundern, wenn sich dieser Weg mit Can’t Buy The Mood nicht fortsetzen würde.

Zur Vorbereitung auf diese Platte haben die vier Musiker viel Zeit in London, Berlin, Amsterdam und Los Angeles verbracht. Jeder Ort, jede Begegnung, jede Session mit anderen Musikern lässt die Band lernen und wachsen. Den Vergleich mit den übermächtigen Szene-Ikonen Radiohead und James Blake brauchen Tora nicht zu scheuen. Die 13 Tracks auf Can’t Buy The Mood wirken selbstbewusst und ruhen in sich. Das Tempo ist meist verschleppt, die Harmonien wirken atmosphärisch und die in sich geschichteten Rhythmen und pulsierenden Klangtupfer funktionieren hervorragend. You can’t buy the mood but you can buy ‚Can’t Buy The Mood‘!


Tora – Can’t Buy The Mood //Eightydays Records / GoodToGo // VÖ: 09.08.2019 > Homepage