26. Juni
curt präsentiert: Thrice

Den gewohnten Weg treu bleiben? Nichts für die Post-Hardcore-Band Thrice. Die Kalifornier setzten voll auf Innovation.

Sein wir mal ehrlich: Fast jeder von uns, der irgendwann mal ein Instrument in den Händen hielt, hat wohl davon geträumt, mit einer Band richtig durchzustarten. Bei den ersten Proben wird es den Teenagern Dustin Kensrue, Teppei Teranishi und den Brüdern Eddie und Riley Breckenridge im Jahr 1998 wohl nicht anders gegangen sein. Nur den wenigsten Schülerbands gelingt aber das, was sich Thrice im Laufe der Jahre erspielt haben.

Aus dem anfänglichen Punkrock entwickelte sich ziemlich schnell ihr einmaliger Sound, der am ehesten in die Schublade Post-Hardcore gequetscht werden kann. Mit dem 2003er-Album „The Artist in the Ambulance“ gelang der Durchbruch. Seitdem entwickelt sich die Band stetig weiter. Ihr Erfolgsgeheimnis: Die Combo, die immer noch in Original-Besetzung spielt, schreckt vor keinem Experiment zurück. Sie versuchen sich an neuen Instrumenten und wagen sich an andere Stil-Richtungen. Kein Album klingt wie das andere, ohne dabei Fans vor dem Kopf zu stoßen – eine Meisterleistung. „Wir suchen immer nach neuen Wegen“, sagte Bandchef Dustin Kensrue bereits in einem frühen Interview. Und die Zeitschrift „Visions“ adelt sie nach ihrem bisher letztem Werk „To Be Everywhere Is to Be Nowhere“ (2016) gar mit den Worten: „Thrice haben noch immer kein schlechtes Album veröffentlicht.“

Noch dazu haben die Musiker das Herz am rechten Fleck. Fast die gesamten Einnahmen ihrer Alben flossen an karitative Zwecke, das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Denn die Band bastelt bereits fleißig an einer neuen LP. Also brav Thrice-Alben kaufen und am besten auch zu ihren Shows gehen. Die vier Jungs müssen ja schließlich auch von was leben!

Unsere Verlosung ist beendet, die Gewinner wurden informiert.


curt präsentiert: Thrice // Support: Brutus // 26. Juni / Beginn 20.30 Uhr / Backstage Werk / VVK 35,45 Euro zzgl. Gebühren // > Homepage