The Lumineers im Zenith

Irgendwo in New York … zwei ambitionierte Musiker, ein Schlagzeuger und ein Gitarrist, die das Schicksal irgendwann zu Freunden gemacht hat, beschließen gemeinsam Musik zu machen. Was so unspektakulär begann, ist heute etwas ganz Großes: The Lumineers.

Das war 2005. Nach einer anstrengend Zeit in New York, immer im Kampf mit horrenden Lebenshaltungskosten und einer halsabschneiderischen Musikszene, zog es die beiden schließlich 2010 nach Denver, Colorado. Über eine Kleinanzeige fanden Wesley Schultz und Josh Fraites dort die studierte Musikerin Neyla Pekarek, die ihre Fähigkeiten am Klavier, Cello und Mandoline zukünftig zum Bandsound beisteuern sollte.

Nach unzähligen Auftritten in kleinen Clubs, gab es 2011 schließlich ein erstes selbstproduziertes Mini-Album mit anschließender Tour in den Staaten. Damit war dann auch schon der Grundstein gelegt für eine breite Popularität in Amerika, während hier ihre Bekanntheit erst mit dem Hit „Hey Ho“, der in der Fernsehserie „Heart of Dixie“ lief, anstieg.

The Lumineers, mittlerweile zu fünft zusammen mit Stelth Ulvang und Ben Wahamaki, haben mit „The Lumineers“ ein Album herausgebracht, das ganz oben auf der Back to the Roots Welle des Americana Folk mitschwimmt. Schwermütige Balladen wie Dead Sea oder Stücke zum Mitklatschen wie Hey Ho: auf der Bühne kann man sehen, das sich hier fünf gefunden haben, die noch Großes vorhaben. Nichts muss, alles kann, man darf gespannt sein, wo der Weg dieser großartigen Musiker noch hingeht, aber für den Moment kann man sich einfach auf ein großartiges Konzert freuen.

Wesley Schultz sagte der New York Times 1992 einmal „Ich verbringe sehr viel Zeit mit meinen Zeichnungen, und sie gelingen mir immer besser, weil ich wirklich viel geübt habe.“ Mittlerweile freuen wir uns, dass er vom Zeichnen zur Musik gegangen ist, weil es dank viel Übens heute ordentlich was auf die Ohren gibt!

6. Dezember im Zenith–> The Lumineers live!

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TEXT: KATHI STARKMANN