04. Februar
curt präsentiert: Steven Wilson

When Prog comes to town. Da isser wieder! Wunderkind und rechtmäßiger Erbe der Herrschaften Gilmour und Waters – Steven Wilson beehrt auch 2019 die Konzertsäle der Republik mit seinem immersiven Prog-Rock-Spektakel zum aktuellen Album “To The Bone”. Nach viel Kritik für ein für seine Verhältnisse zu poppig geratenes Album hagelte es im Nachhinein doch diverse Lobeslieder auf sein bis dato bestverkauftestes und vielleicht auch eindringlichstes Werk. Ohne zu viele Schnörkel, sprichwörtlich nackig, stellt sich der barfüßige Brite auch am Ende des dritten Jahrzehnts seines Schaffens als unberechenbar dar. Seine Shows wachsen von Mal zu Mal, verlieren dabei aber den Kern nie aus den Augen. In Wilsons Fokus stehen, trotz allem Theater-Bombast, stets die Musik und dessen Akteure. Und so wird es auch am 4. Februar in der Philharmonie am Gasteig nach Stippvisiten auf dem Tollwood oder der Alten Kongresshalle die volle Salbung aus über 50 Scheiben Wilson-Œuvre geben.

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https://www.youtube.com/watch?time_continue=154&v=ZTaMnLwP8Y8

Zwischen Genie und Wahnsinn treibt der aus Kingston an der Themse stammende Steven Wilson nun seit gut 39 Jahren sein Unwesen. Als Frontmann der himmelstürmenden Porcupine Tree hat er sich ebenso einen Namen gemacht wie mit seinen Projekten Bass Communion, Blackfield oder den eigenen Solo-Pfaden. Stets nach neuen Klangerlebnissen suchend, machte es sich der bescheidene, aber nicht weniger schnippische Wunderling zwischen den Klangweiten ab 5.1 bequem. Doch von Rast kann keine Rede sein. Wenn er nicht mit neuen Kompositionen beschäftigt ist und dabei ganze Erzählwelten im Stile von Pink Floyds “The Wall” vom Stapel lässt, neue Künstler wie die israelische Sängerin Ninet Tayeb entdeckt oder mal eben ganze Stücke aus dem Frühwerk neu abmischt und remixed, arbeitet er unermüdlich an elaborierteren Liveshows. Dabei tanzt sich eine ganze Choreografie aus Laser-Ladies in Rage, werden Claymation-Puppen zum Leben erweckt oder in Reminiszenz an den Erlkönig der gute alte Scherenschnitt entstaubt.

Stilvoll vollendet will Wilson seine Klangexplosionen und feingliedrigen Prog-Momente in geeigneten Hallen wohl aufgehoben wissen. Und so ist es seit jeher Brauch, die eigenen Oden in entsprechendem Rahmen zu feiern, um auch das Letzte an Sound und Klang aus den Instrumenten und der eigenen glasklaren Stimme zutage zu fördern. Aus diesem Grund beehrt er wie auch schon 2016  die Philharmonie am Gasteig, in der neben Einzelstücken aus dem Magnus Opus “Hand.Cannot.Erase” auch alte Porcupine-Tree-Gassenhauer und einige Schmankerl von 2009 bis 2017 zum Besten geben wird.

Und wer es bis zum 4. Februar nicht aushält, kann sich den Mozart des modernen Prog mit “Home Invasion” und seinem letzten Konzert in der Londoner Royal Albert Hall direkt ins Wohnzimmer holen. Beam me up, Stevie!

Wir verlosen 3 x 2 Freikarten! Einfach Mail an ichwillgewinnen@curt.de mit Betreff Steve Wilson 2019 und ihr seid automatisch im Lostopf dabei. Wir ziehen die Gewinner ca. eine Woche vor dem Konzert. Viel Glück!


curt präsentiert: Steven Wilson > Homepage // 4. Februar 2019 // Philharmonie am Gasteig // Beginn 20 Uhr // VVK ab 51,55 EUR zzgl. Gebühren