29. Juni
curt präsentiert: St. Paul & The Broken Bones @ Strom

(Body + Soul)²: Aus Birmingham, Alabama kommt eine neue Ikone – Body and Soul im potenzierten Sinn.

Body, weil der Sänger von St. Paul and the Broken Bones ganz viel Body hat. Paul Janeway ist dicklich, nicht groß gewachsen und Brillenträger mit schütterem Haupthaar – kurzum: eher Wurstverkäufer als Popstar.
Und Soul: Wow, Soul. Und wie. Paul bewegt sich wie eine Sexbombe. Er tanzt und rüttelt und wogt wie ein Meer von Körper, sodass einem das Herz aufgeht. Dazu eine Stimme, als wäre er gar nicht weiß. Ist er auch nicht so wirklich, denn er stammt aus Alabama, USA. Den Soul hat er im Blut. Man spürt sofort, dass er mit jeder Faser seines Körpers mit der Musik ist, die er singt. Schließt man die Augen, hört man eine Mischung aus Marvin Gaye und Sam Cooke und Otis Redding. Doch erst der Anblick von Paul Janeway, wie er gnadenlos den Geboten von Mode und Ästhetik trotzt, löst das wahre Glück aus. Unwillkürlich schöpft selbst der zaghafteste Zuseher Zuversicht und denkt: Alles ist möglich. Also doch.

Dass sein Soul direkt aus seinem Innersten dringt, fußt in seiner Biografie. Paul Janeway wuchs als Landei in Alabama auf. Seine Eltern waren tief religiös. Die Kindheit hat er in der Kirche verbracht und wollte Prediger werden. Predigen wie im amerikanischen Süden, mit voller Intensität, sich aufheizend im Hin und Her mit der Gemeinde – so funktioniert auch ein Soul-Konzert.

Bevor Paul zum Sänger wurde, durchschritt er eine mit allen Härten des Lebens gespickte Talsohle. Seinem Vater, der als Pflasterleger und Bauarbeiter sein Brot verdiente, kam es gar nicht in den Sinn, dass sein Sohn studieren könnte oder so. Eine Karriere als Hilfsmechaniker war für ihn okay. Paul arbeitete hier und dort, dann selbst das nicht mehr: anderthalb Jahre arbeitslos und pleite. Eine Krise ist eine Chance, heißt es. Dementsprechend startete Paul einen neuen Anlauf, ging in sich und ins College, um Buchhalter zu werden. Hätte fast geklappt. Doch zwei Semester vor dem Abschluss überwältigte ihn eine plötzliche Liebe zur Musik und „ruinierte“ sein Leben. Der Fingerzeig Gottes mal anders.

Seit sich die Band St.Paul & The Broken Bones 2011 in Birmingham, Alabama, gegründet hat, ging es steil bergauf. 2014 veröffentlichten sie das Album „Half the City“. Termine, Auftritte wie in der Letterman-Show folgten. Nach einer ausgedehnten USA-Tournee beglückt uns die Combo auch dieses Jahr wieder in Europa.

Wie bei allen unseren Präsentationen, verlost curt auch für dieses Konzert 3 x 2 Tickets. Schreibt unserer Glücksfee eine freundliche E-Mail an willhaben@curt.de mit Betreff „St.Paul & The Broken Bones“. Wir drücken euch die Daumen.

Unsere Verlosung ist beendet, die Gewinner wurden informiert.


 curt präsentiert: St. Paul & The Broken Bones // 29 . Juni // 21 Uhr // STROM // VVK 23 Euro zzgl. Gebühren, AK 28 Euro
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1 Kommentare

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