curt war da: Der Spießer

Ein Besuch im Spießer, der keiner ist und auch keiner sein will.

Der Name verrät, worauf sich das seit Anfang Juli geöffnete Restaurant in der Westenriederstraße spezialisiert hat. Nein, keine Spießer. Sondern Spieße.

In dem Kreuzgewölbe war vorher das „Bacio“, ein kleiner Italiener. Im Der Spießer sieht jetzt alles ganz anders aus. Die Möbel aus hellem Holz und die indirekte Beleuchtung schaffen ein wohliges Ambiente und passen zum modernen Gastro-Konzept. Wer sich bis nach ganz hinten wagt, kann sogar einen Blick in die halboffene Küche werfen und zugucken, wie seine Spieße auf dem Grill brutzeln.

Auf der Karte kann man zwischen verschiedenen Fleischsorten wie Schwein, Hühnchen, Rind, Lamm, Meeresfrüchten wie Calamari, Garnelen und Haloumi-Käse wählen. Alles am Spieß. Den ersten Hunger stillt der Antipasti-Teller, das Käse-Brettl mit Feigensenf oder ein Brotzeitbrettl. Wer keine Lust auf Aufgespießtes hat, der nimmt den Haussalat mit Oliven, Ziegenkäse, Rote Zwiebeln und Paprika für 13,90 € oder stellt sich selbst einen Salat zusammen. Das Dessert besteht, wie könnte es auch anders sein, aus einem Spieß. Genauer gesagt einem „Karamellisierten Obstspieß mit Karamellsoße“.

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Die Preise der Spieß-Menüs variieren. Der Teuerste ist mit 19,90 € der Rinderspieß oder der Surf-and-Turf-Spieß (Rinderlende und Garnele). Grillkäse gibt es schon ab 10,90 € bzw. Hühnchen ab 12,90 €. Im Preis inbegriffen ist ein kleiner gemischter Salat vorweg, den man entweder mit Himbeer- oder Balsamico-Dressing bekommen kann, und eine Beilage. Hier steht man auch wieder vor der Qual der Wahl: Maiskolben, Ofenkartoffel, gebratenes Gemüse, Reis mit Gemüsesalsa-Topping oder Rosmarinkartoffeln. Bevor die Bestellung endlich fertig ist, muss man sich noch zwischen den vielen Dips für einen entscheiden: Sweet Chilli-Mango, Barbecue, Knoblauchmajo, Kräuterbutter oder der Hausdip, der an einen Bruschetta-Aufstrich erinnert. Wir haben alle probiert und einen klaren Favoriten: Sweet Chilli-Mango. Schön fruchtig, mit dem perfekten Grad an Schärfe.

Die Besitzer Konstantin und Bianca sind privat ein Paar und auch auf der Arbeit sind die beiden ein eingespieltes Team. Da ist es kein Wunder, dass sie sich im Pschorr am Viktualienmarkt kennengelernt haben, wo der 32-Jährige Serviceleiter war und Bianca ihr duales Studium in Gastronomie-Management machte. Studieren tut sie immer noch – nebenbei arbeitet sie im „Spießer“. Konstantin hat bereits seinen Restaurantmeister und Gastro-Coach abgeschlossen. Den Laden schmeißen sie, zusammen mit Koch und Beikoch, allein, manchmal muss auch Biancas Schwester mithelfen. Das ist für die beiden besonders wichtig: „Ein persönlicher Kontakt zum Kunden ist uns wichtig. Wir wollen, dass man unsere Gesichter wiedererkennt und dass man sich hier wohlfühlt“, sagt Bianca.

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Der Spießer ist kein Spießer. Sondern ein Restaurant mit lockerer Atmosphäre, in dem man einfach gut essen kann!

Der Spießer >> Homepage // Westenriederstraße 37 // Telefon: 089-24 29 20 33

Fotos: Kathrin Stein >> Blog // Titelbild: Der Spießer

 


1 Kommentare

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