Gehört: Spidergawd – IV

Die neue Welle des britischen Heavy Metal zuerst!

Ohne großes Tamtam hauen die Norweger ihre nächste Scheibe raus. Wie in der guten alten Zeit lassen Spidergawd nur knapp ein Jahr ins Land streichen und beglücken uns Fans mit neuen Songs. Schlicht, und damit voll auf Linie, trägt die Platte den Namen IV und ordnet sich perfekt hinter I, II und III ins Regal. Soundmäßig bleibt sich die Band weitgehend treu. Das Feuer für erdigen, harten, trockenen, blues-lastigen Gitarrenrock lodert auf höchster Flamme. Diesmal aber mit einem mehr als deutlichen New Wave Of British Heavy Metal Einschlag. Die acht Stücke sind der Klang gewordene Traum für jeden Rock Science Spieler und Keep It True Gänger. Kenneth Kapstad und Co. verneigen sich derart tief vor den Helden ihrer Jugend, dass man sich fast Sorgen um die Bandscheiben der Vier macht. Wie es dazu kommt? Während der letzten Tour entwickelte die Band ein spezielles After Show Ritual, um die nötige Ruhe zu finden. Wein einschenken, ne Scheiben von Früher auflegen und schweigend genießen. Zu Dio, Motörhead, Thin Lizzy, Maiden, Saxon oder Judas Priest wurde dann das ein oder andere Gläschen geleert und jede Menge Eingebung für neue Songs aufgesogen. Spidergawd zitieren geschickt die ganz Großen der Zunft und spinnen die Fäden der Vergangenheit meisterlich weiter. IV macht Laune und erinnert daran, wie großartig Rockmusik sein kann!

Hard-Rock Connaisseurs können sich zusätzlich den 23. März dick im Kalender anstreichen. An diesem Donnerstag spielen Spidergawd im Feierwerk (Hansa 39) und werden dort die Luft zum Kochen bringen. Bis dahin auch Another Perfect Day, Thunder And Lighting oder Power And The Glory auflegen. Heavy Metal is great!

Gehört: Spidergawd – IV // Crispin Glover Records / Stickman Records // VÖ: 17.02.2017 // > Homepage