16. Januar
Royal Blood in der Theaterfabrik

AUSVERKAUFT // Ende des letzten Jahres ging ein Aufschrei durch die Welt des Musikjournalismus und Musikbusiness. Die spex bezeichnet das Jahr 2014 als musikalisches „Scheißjahr“. Von wegen!, entgegnen viele und verweisen dabei nicht selten auf die Newcomer von Royal Blood.

Royal Blood – das sind Schlagzeuger Ben Thatcher und Bassgitarristen Mike Kerr aus Brighton, UK – drücken in ihrer Musik aus, was junge Musiker dieser Tage zwangsläufig fühlen: Dankbarkeit und Ehrfurcht gegenüber den alten Meistern wie Led Zeppelin, Hendrix oder Cream, eine gesunde Portion Antipathie gegen die eigene Generation, aufgestaute Energie und die simple Spaßsucht.

Abgebrüht und smart besticht Royal Blood und begeistert mit raffiniertem Garagensound, der eine selten perfekte Spannung und Dynamik besitzt.

Das Debütalbum „Royal Blood“, das im Februar 2014 erschienen ist, trägt eindeutige Merkmale von Jack White, Queens Of The Stone Age und Muse, was man dem Duo aus England aber kaum übel nehmen kann, klingen ihre Arrangements doch nach wildgewordenem königlichem Bluesrock.

Kein Wunder also, dass Royal Blood das UK im Handumdrehen für sich gewonnen haben und jetzt erfolgreich dabei sind, die Welt für sich einzunehmen. Sie geben ihrem Publikum keine Gelegenheit, an ihnen, ihrem Können und ihrer Kraft zu zweifeln, während sie mit nimmermüden Riffs im Drumgewitter all jene ins Aus setzen, die dachten, die große Zeit des Rock ’n’ Rolls wäre für immer vorbei.


Royal Blood // 16. Januar 2015 // Theaterfabrik (Optimolwerke) // Einlass: 19 Uhr // Ticket: 20 Euro + VVK Gebühr // DAS KONZERT IST AUSVERKAUFT!