Retro Stefson im STRØM

Musik aus Island? Klar – kennen wir! Stichwort Björk, Sigur Rós, Gus Gus, Ólafur Arnalds … Mit Retro Stefson kommt nun eine Popband hinzu, die etwas anders ist und jedem Schulbladendenken quasi den Stinkefinger zeigt. In ihrer Heimat sind sie bereits der Hit. Im STRØM, davon gehen wir aus, werden sie es spätestens am 14. April.

Retro Stefson

Foto: Magnús Andersen

Musik zwischen Disco, Pop und Afrobeat, mit Einflüssen von Island bis Angola, von Soul über Electro bis hin zu Heavy Metal und Texten auf Englisch, Portugiesisch, Französisch und Isländisch: Von Musikern, die altersmäßig gerade einmal die 20er-Marke überschritten haben, würde man etwas anderes erwarten. Sicherlich nicht das mittlerweile dritte Album „Retro Stefson“, das brandneu Ende März erschienen ist. Auch nicht die Auszeichnung „Performer des Jahres 2012“ bei den Icelandic Music Awards. Und selbst für den Nordic Music Prize, dem Pendant zum britischen Mercury Prize, stehen die Twens in der engeren Auswahl.

Retro Stefson – Glow from Magnus Leifsson on Vimeo.

Das Projekt „Schülerband“ ist bei den gebürtigen Isländern und derzeitigen Wahlberlinern jedenfalls von heftigem Erfolg gekrönt. Ihr Debüt „ Montaña“ von 2009 wird mit Lobeshymnen aufgenommen, die Single „Senseni“ auf der Insel zum absoluten Volltreffer; 2011 folgt das Erfolgsalbum „Kimbabwe“. Kein Wunder also, dass auch ihr neuestes Werk mit vielen Vorschusslorbeeren ins Rennen geht. Ob es hält, was es verspricht? Wir werden es am 14. April im Strom erleben. Live jedenfalls, so eilt Retro Stefson der Ruf voraus, hat die Band die Power, richtig abzugehen und dem Publikum gehörig einzuheizen.

 

 


About Mirjam Karasek

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Quasselstrippende Lektorin und Mutter eines ebenfalls sehr redseligen jungen Kerlchens. Geht gerne auf Überraschungskonzerte und Flohmärkte, liebt Kommas an der richtigen Stelle, 70er-Jahre-Lampen ... Seit drei Jahren mischt sie bei curt als Online-Redakteurin und als Lektorin/Schlussredakteurin beim Magazin mit.

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