11. Februar
curt präsentiert: Razorlight

In the morning, you know you won’t remember a thing … Die Lyrics mögen durchaus für den ein oder anderen Morgen nach einer durchzechten Nacht zutreffen, an die Jungs von Razorlight und vor allem ihren illustren Frontmann Johnny Borrell erinnern wir uns aber auch heute noch – selbst nach zehn Jahren Pause.

2006 feierten sie einen extrem großen Erfolg mit dem zweiten Album Razorlight, mit Ohrwürmern wie dem eben zitierten In The Morning, America und Before I Fall to Pieces, die es mit ansteckenden Indie-Sounds und eingängigen Texten weltweit in die Charts schafften. Das letzte gemeinsame Album der Band, Slipway Fires, erschien 2008 und glänzte noch mit dem Charthit Wire to Wire. Danach wurde es dann, abgesehen von Konzerten auf einer Handvoll Festivals, immer ruhiger um die englischen Shootingstars.

2013 veröffentlichte Johnny Borrell ein Soloalbum und erstickte damit nicht nur die Hoffnung auf ein neues Razorlight-Album, sondern bescherte ihm eine seiner größten Blamagen mit weniger als 600 verkauften LPs in der ersten Woche. In einem kürzlichen Interview mit Forge gestand er, dass er und die Jungs damals versucht hatten, ein viertes Studioalbum aufzunehmen, sich die Songs aber nicht richtig angefühlt hätten und das Album schließlich ad acta gelegt wurde.

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https://www.youtube.com/watch?v=9DoW5Ar6xek

 

Beim aktuellen vierten Album Olympus Sleeping hat sich für die Band nun alles wieder gefügt und bisherigen Konzertberichten zufolge erfüllt es die Grundintention der Jungs: die Leute zum Tanzen zu bringen. Frontmann Borrell, dem früher gerne mal divenhafte Züge à la Liam Gallagher nachgesagt wurden, erscheint in Interviews derzeit demütiger und zurückgenommener. Das mag nun entweder an dem gesetzteren Alter, dem ruhigen Leben in Frankreich oder schlicht daran liegen, dass ihm seitens der Musikpresse damals ein gewisses Bad-Boy-Image angehängt wurde. Er selbst jedenfalls freut sich über das Album und die dazugehörige Tour, ganz ohne abzuheben:

“I’m excited to be doing this all again and we’ll see where it goes but it’s not spinning me out. I’ve learnt that every moment I was on tour in the past I was trying to make it that perfect moment. It felt like I was supposed to be famous every second because that’s what I dreamt. I put myself under a lot pressure, so when I was walking down Sheffield in the rain looking for some humus I realised it’s not exactly what it’s supposed to be … Hollywood doesn’t show you those bits.” (Forge)

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https://www.youtube.com/watch?v=hfCIQ-YKKS4

Die Gewinner unserer Kartenverlosung wurden informiert!

Razorlight – The Olympus Sleeping Tour > Facebook // 11.02.2019 // Freiheiz //Einlass: 19Uhr, Beginn 20 Uhr // 35,45 Euro zzgl. Gebühren