29. April
Prong im Feierwerk

Die Pioniere das Crossover und Industrial-Metal wollen es nochmal wissen. Nachdem Tommy Victors Nebenarbeitgeber Danzig und Ministry nicht mehr so richtig aus der Hüfte kommen, hat der Meister der groovigen Gitarrenriffs das Flaggschiff der New Yorker Szene erneut in Stellung gebracht.

Es ist kein Fehler zu behaupten, dass Prong mit ihrem neuartigen Sound in den 90er-Jahren überhaupt erst den Weg für Bands wie Korn und den Nine Inch Nails geebnet haben. Allerdings ohne am Erfolg des NuMetals teilzuhaben.

Was vergangen ist, zählt aber im Hier und Jetzt nicht mehr. Prong sind vitaler denn je. Mit dem 2012er Werk Carved Into Stone knüpfte das Trio an alte Stärken an. Ruining Lives aus dem letzten Jahr setzt noch einen drauf. Kein „Gesuhle“ in der Klangvergangenheit, sondern immer schön auf die Zwölf. Die erfolgreichen Konzerte als Support der Big Apple Kumpels von Overkill im Herbst 2014 haben letzte Zweifel ausgeräumt. Mit dem Dreizack ist wieder zu rechnen.

Auf der aktuellen Tour präsentieren Prong ihr neues Album Songs From The Black Hole, das aus Coverversionen von Blag Flag, Bad Brains, Adolescents, The Sisters of Mercy, Killing Joke, Hüsker Dü oder Neil Young besteht. Die Setlist verspricht also spannend zu werden, wenn neben Genreklassikern die eigenen Klassiker wie Snap Your Fingers Snap Your Neck oder Prove You Wrong gezockt werden.

Wir empfehlen pünktliches Erscheinen. Im Vorprogramm spielen zwei überaus empfehlenswerte junge Kapellen. Die Postrock-Metal-Youngsters Steak Number Eight aus Belgien und das Waliser Stoner/Sludge Trio Hark runden den Abend zur Freude aller Ohrenärzte ab.

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