1. Juni
Persona Non Grata @ Werkstattkino

Dass es auch in Japan eine Art Oskar Schindler gab, das dürften wohl die Wenigsten unter uns wissen. Jetzt kommt mit dem Film “Persona Non Grata” des Regisseurs Cellin Gluck ein historisches Porträt des Diplomaten Chiune Sugihara ins Werkstattkino.

Sugihara rettete während des Zweiten Weltkrieges in Litauen über 6.000 Juden das Leben und geriet dadurch in Konflikt mit seiner eigenen Regierung – erst im Jahr 2000, 14 Jahre nach seinem Tod, wurde sein Name wieder vollständig rehabilitiert. Neben seiner Aufgabe, in Litauen ein japanisches Konsulat zu eröffnen, hatte Sugihara einen zweiten, inoffiziellen Auftrag: Er sollte seinem Heimatland Informationen über die deutschen und sowjetischen Truppenbewegungen verschaffen.

Durch seine Beobachtungen wurde ihm schnell klar, dass die Sowjets eine Teilung Europas anstreben und dass die Deutschen den Nichtangriffspakt brechen werden. Während im Zuge der Okkupation Litauens nach und nach alle Konsulate geschlossen wurden, strömten täglich mehr Juden über die Grenzen, auf der Suche nach einer neuen Heimat.

Schließlich stand auch das japanische Konsulat als eines der letzten noch verbliebenen kurz vor der Schließung, als sich Massen jüdischer Flüchtlinge davor versammelten. Entgegen Japans Anweisung öffnete Sugihara die Tore …

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 Persona Non Grata (Deutsche Synchro) > Werkstattkino > Homepage // 01.06.2018 // 20 Uhr // nur Abendkasse 4,50 bis 5,50 Euro