curt war da: Perlwerk

Der Name lässt es schon vermuten: Im Perlwerk in der Müllerstraße gibt es Schaumwein in jeglicher Variation. In den ehemaligen Räumen der Registratur hat diese Pop Up-Bar nun seit einigen Monaten geöffnet.

Wer der alten Registratur immer noch hinterhertrauert, kann jetzt zumindest wieder in den alten Räumen der Bar einen Drink zu sich nehmen und in Erinnerungen schwelgen. Doch statt lauten Bässen und wilder Party geht es im Perlwerk etwas gediegener zu. Irgendwie scheint die Bar eine Mischung aus hippem New York und klassischem Wien zu sein. Das sieht man auch auf der Karte, wo man Österreichisches wie Gulasch aus Ochsenbäckchen (15,80 Euro) findet, aber auch Crème brûlée mit Zwetschgenkompott (4,90 Euro) oder Eggs Benedict am Sonntag, wo von 10 bis 16 Uhr gebruncht werden darf.

Christoph Kiening, dem auch der Cosmogrill gehört, hat das Perlwerk in Zusammenarbeit mit der österreichischen Sektkellerei Schlumberger eröffnet. Die funkelnde Inneneinrichtung ist ziemlich hip und auch die “Perlen” finden sich in einem Wabenmuster an der Wand wieder. Natürlich gibt es hier nicht nur Schaumwein, sondern auch klassische Cocktails, die allerdings mit Sekt veredelt werden. Zu empfehlen ist z.B. die Beschwipste Marille mit Marillenpüree, Sekt und Marillenbrand (9,50 Euro) oder Sissis Delight mit Beerenpüree, Limette, Zucker, Rum und Blanc de Noir (10,50 Euro).

perlwerk

Ja, die Preise sind hier etwas höher als in der Kneipe um die Ecke, aber wer etwas Besonderes sucht, der ist hier gut aufgehoben. Allerdings nicht mehr lange, denn das Perlwerk ist nur eine Pop Up-Geschichte, das heißt ohne Langzeit-Prognose – zumindest im Glockenbach. Deshalb heißt es nichts wie hin, bevor das Perlwerk weiterzieht und woanders die Gläser blubbern lässt!

Perlwerk > Facebook // Müllerstr. 42 // Montag bis Samstag von 17:00 bis 01:00 Uhr und Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr // Tel. 089 – 20967197

Fotos: Kathrin Stein