OHNE!
Verpackungsfreier Supermarkt für München

Wenn ihr gerade ein paar Euro sinnvoll investieren wollt, dann lasst euch „OHNE“ ans Herz legen – eine Crowdfunding-Initiative, die München den bayernweit ersten verpackungsfreien Supermarkt schenken will.

Kein Schmarrn drumherum, kein Schmarrn drin. Einfach nur gutes Zeug für alle, denen Nachhaltigkeit am Herzen liegt.

Das Konzept erklärt sich selbst: Bio-Lebensmittel und -Drogerieprodukte ohne kilometerlange Plastikfolie drumherum, ohne Packungsöffnungsanleitungen, die eh nicht funktionieren, ohne Packungsgrößengemogel und ohne böse Überraschungen daheim. Denn man hat’s ja selber in seine Tupperdose, Schraubgläser, Kaffeedosen etc. gepackt (wer nichts dabei hat, kann Gläser und Flaschen vor Ort leihen oder kaufen). Die Waren gibt es in transparenten Lebensmittelspendern, an denen man sich selbst bedienen kann, oder lose, aus dem Glas oder in Mehrwegverpackung (z. B. Milch und Joghurt). Das spart haufenweise Müll und wirkt der Lebensmittelverschwendung entgegen. Denn: Wer nur so viel kauft, wie er wirklich braucht, der wirft am Ende weniger weg. Und spart sich so nicht nur den Gang zum Recyclingcontainer, sondern auch Kohle.

In Berlin, Dresden und zuletzt Innsbruck gibt es verpackungsfreie Läden schon, ebenfalls durch Crowdfunding möglich gemacht. Die Münchner Initiative haben Hannah Sartin, Mama, Schneidergesellin und Lebensmittelfan, und Carlo Krauß, Papa, Skater und Ingenieur, ins Leben gerufen. Auf ihrem Blog Zero Waste Munich  gibt sie einfache, alltagstaugliche Tipps zur Müllvermeidung, die weder esoterisch verplant noch ökonazimäßig angehaucht, dafür aber nett zu lesen und easy umzusetzen sind.

Unterstützen dauert nur ein paar Minütchen und macht jeden zu einem etwas besseren Menschen. Tut es!

>>> www.startnext.com/ohne-verpackungsfrei-muenchen


About Julia Fell

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Exilsaarländerin, in jungen Jahren nach England verpflanzt, über einen Zwischenstopp im beschaulichen Passau in München gelandet, um irgendwas mit Medien zu studieren. Will entweder für immer hier bleiben oder doch noch nach Amsterdam ziehen. Mag Reggae, Rap, spleenige Menschen, große Männer mit schönen Augenbrauen und großer Schnauze, Gruselstreifen, Stinkekäse, Biografien und flache Witze. Mag nicht, dass ihr ständig jemand eine Berufsunfähigkeitsversicherung andrehen will. Im 9-to-5-Leben Fotoredakteurin.