Gehört: Nazca Space Fox – PI

Streich Nr. zwo der Psychedelic & Desert Rocker aus Mainhatten. Und was für einer!

Auf PI führt das hessische Trio seinen Trip auf dem Grat zwischen Stoner und Psychedelic Rock konsequent und selbstverständlich weiter. So als seien Lia Wöhr und Heinz Schenk Fata Morgana und Andromeda-Nebel zugleich. Die 2014 gegründete Gruppe verzichtet nach wie vor auf Gesang und spielt rein instrumentale, ausufernde Stücke mit hohem Jamcharakter. Das fordert dem Hörer schon ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit ab. Nazca Space Fox belohnen die geschenkte Aufmerksamkeit durch eine hochgradig energetische Performance. Von leicht und zerbrechlich bis groovig und gewaltig schlägt das Pendel in ihren Kompositionen.

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https://www.youtube.com/watch?v=ndfYRzV8s7Q&feature=youtu.be

 

Wo sonst eine Gesangsstimme den Ohren eine gewisse Verhaltenssicherheit gibt, übernehmen auf PI Gitarre und Orgel (beides von Mathias Gaul gespielt) diesen Part. Immer wieder gehen die Instrumente in den Dialog über Themen, die von Bass (Stefan Bahlik) und Drums (Heiko Vollweiler) vorangetrieben werden. So wie der Baum auf dem Cover seine Wurzel in alle Richtungen bis hin zu den Sternen ausschlägt, treiben die drei Musiker ihre Instrumente an die Ränder und Schnittmengen von trippigen und rockigen Songstrukturen. Die sechs Songs wurden in verschiedenen Live-Sessions aufgenommen. Sessions, in denen sich die Kompositionen so lange organisch entwickeln durften, bis Groove, Melodie, Arrangement, Dichte und Freigeistigkeit in perfekter Harmonie zueinanderstehen.


Nazca Space Fox – PI // Tonzone Records / Bertus // VÖ: 27.09.2019 // > Facebook