Münchner Rock-G’schichten

Mitten hinein in den Mief aus Gummibaum und Nierentisch, Rex Gildo und Sinalco Cola donnerte in den fünfziger Jahren ein neuer Staatsfeind: der Rock ‘n’ Roll. Die behütete Jugend rebellierte, das bayerische Moralgefüge wurde in seinen Grundfesten erschüttert. Von da an war nichts mehr so wie zuvor in der verschlafenen Weißwurstmetropole …

Herbert Hauke (Direktor des Münchner Rockmuseums) und Arno Frank Eser (Rockjournalist) erzählen Kurioses, Tragisches, Amüsantes, Wahnwitziges, Absurdes und Unglaubliches aus sieben Dekaden Rock und Pop in München.

Mit viel Charme und Humor berichten sie von wildernden Isarindianern, nackerten Hippies, U-Bahn fahrenden Rockstars, einem durchs Münchner Nachtleben torkelnden G.I. Elvis Presley, falschen Beatles und noch einigem mehr.

Ein Sammelsurium liebevoll recherchierter Randnotizen, angereichert mit einer Fülle an rarem und wirklich sehenswertem Bildmaterial.

Mit dem bemerkenswert guten Layout, unterhaltsamen Anekdoten und großartigen Bildern längst vergangener Tage nicht nur ein perfektes Geschenk für Musik- und München-Liebhaber – die Rock-G’schichtn machen sich auch auf jedem Kaffeetisch ganz gut …

Die „Münchner Rock-G’schichtn“ sind erschienen im Volk Verlag. (156 S., 19,90 Euro).

www.volkverlag.de


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curt München Art Direktion, Redaktionsleitung & Master of Self-Exploitation.