Gehört: MUGWUMP – Drape

Der Soundtrack unserer Qualen im Zeitalter von Laissez-Faire und Ästhetisierung.

Der amerikanische Autor und bildender Künstler William S. Burrough spielte nicht nur die Hauptfigur der Beat Generation in den 50er Jahren, sein Roman Naked Lunch war Namensgeber für Klangenfurter Alternative-Band Naked Lunch und der bizarre Charakter aus der Geschichte, Mugwump, schließlich die Betitelung der Indie-Postpunk-Psych-Band aus Brüssel.

MUGWUMP ist nicht nur die Band um Mastermind Geoffroy Mugwump als solches, vielmehr geistert er als DJ seit den 90ern in der belgischen Clubszene rum, schafft dabei einen Spagat zwischen Postpunk, Coldwave, Elektronica/House. Seit 2011 betreibt er die Clubnacht Leftorium in Brüssel > Homepage mit gleichgesinnten DJ-Gästen wie Ivan Smagghe, Andrew Weatherall, Superpitcher, Matias Aguayo, Optimo) oder Roman Flügel. Zudem wird im hauseigenen Subfield-Label, zusammen mit dem Indie-Powerhouse !K7, mitgewurstet.

Das zweite Album Drape ist das Ergebnis von 9 Monaten Arbeit zusammen mit den Musikern Stephane Fedele (Bass), Thomas Stadnicki (Gitarre) und Lukas Melville (Schlagzeug) – inklusive einer Reihe von Live-Shows in Belgien, die das Album prägten. Geoffroy Mugwump legt hier bewusste, parlando-artige Texte über 9 rotzigen Songs nieder. Der Soundtrack des modernen Zeitgeistes – zwischen Laissez-Faire und Ästhetisierung.

Mugwump > Facebook  // “Drapge” VÖ: 13. April // Subfield > Homepagege + ! K7 


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curt München Art Direktion, Redaktionsleitung & Master of Self-Exploitation.