16. November
curt präsentiert: MØ

Karen Marie Ørsted, das lob ich mir, mag ich schon seit der ersten Stunde ihres musikalischen In-Erscheinung-Tretens. Ich finde, da darf man schon ein wenig stolz drauf sein, auf dieses „Pff, also ICH mochte die ja schon, bevor sie kommerziell wurde!“-Feeling.
Denn die Karen, die hab ich damals vor knapp vier  Jahren im halb-vollen Hansa 39 zum ersten mal live erleben dürfen. Ich glaube, ich hab sie sogar ein wenig berührt, als sie verschwitzt in die Menge sprang und in unserer Mitte tanzte. Fangirl-Alert! Jap, da steh ich dazu.

Das hatte ich im Übrigen auch mal mit Sia, die ich vor knapp zehn Jahren, man glaubt es kaum, im 59:1 sehen durfte. Nur sprang die nicht in die Menge, die war schon immer eher shy. Was will ich damit sagen? Konzerte soll man feiern, wie sie fallen – nichts aufschieben, hingehen, wenn sich die Chance gibt. Man weiß schließlich nie, wie das Ding noch durch die Decke gehen wird. So do it.

Aber zurück zu (Karen) Marie Ørsted, deren Stage-Name MØ sich schnell selbst erklären dürfte. Am 19. Oktober ist es so weit und vier Jahre nach dem Debüt vom Danish Girl, No Mythologies to Follow, kommt Album Numero 2, Forever Neverland, in die Läden und die digitalen Speicher dieser Welt.

Den ersten Song inklusive Video gibt’s vorab – und was da natürlich auffällt: Da ist viel mehr Pop, viel mehr Dance, viel mehr Chart-Tauglichkeit eingewebt als beim Vorgänger. Eigentlich war das vorhersehbar, nach all der engen und überaus erfolgreichen Zusammenarbeit mit Major Lazer und Über-Producer Diplo. Lean On ist einer der meist gehörten Songs aller Zeiten – dass das nicht so spurlos an einem vorübergeht, ist klar. Aber die Spuren, die der krasse Erfolg hinterlassen haben, müssen ja nicht zwangsweise schlecht sein. Anders, ja. Schlecht? Geschmacksache.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?time_continue=76&v=7GBWBqdxPRQ

Vielleicht mag ich MØ auch einfach deswegen so gerne, weil wir dieselbe Leidenschaft für die Spice Girls teilen. Das ist durchaus eine Verbindung, die einen zusammenschweißt. Irgendwie. Zwar fand ich Karens Frise früher besser – irgendwie irritiert mich der zottelige Vokuhila einfach, dunno. Ich freu mich trotzdem irre auf verschwitze Augenblicke und coole Tanzeinlagen –  vielleicht ja auch wieder vor der Bühne.

Unsere Verlosung ist beendet, die Gewinner wurden informiert.


curt präsentiert: MØ > Homepage // Support: ALMA > Homepage // 16.11.2018 // Alte Kongresshalle // Einlass: 18.30 Uhr // VVK 25 Euro zzgl. Gebühren