curt isst vegan: Max Pett

Seit 2010 hat München ein veganes Restaurant: das Max Pett am Sendlinger Tor. Mittlerweile haben sich noch ein paar mehr dazugesellt, aber Lena und Peter vom Max Pett waren und bleiben die, die zuerst da waren. Und das ist auch gut so.

Die 26-jährige Mitinhaberin ist schon lange Vegetarierin, vegan lebt sie seit sieben Jahren. Der 62-jährige Chefkoch Peter hat sich irgendwann wegen der Gesundheit für ein veganes Leben entschieden und es bis heute nicht bereut. Im Max Pett gibt es Tofu statt Ei, Seitan statt Fleisch und Soja statt Milch. Etwas verwundert ist man anfangs aber dann doch, wenn man in die Karte blickt: Wo ist der Wein? Wo das Bier? Genauer genommen gibt es Wein und Bier – nur ohne Alkohol. „Es passt einfach nicht zu unserer veganen Philosophie Alkohol zu verkaufen. Deshalb haben wir uns für ausschließlich alkoholfreie Getränke entschlossen.“, meint Lena.

Das Tagesgericht gibt es entweder mit einer Suppe vorweg oder einem Dessert für etwa 8,50 Euro. Ich hatte das Szegediner Gulasch, natürlich mit Sojafleisch, Orecchiette-Nudeln und Salat. Auf der Speisekarte stehen außerdem: Veganer Döner mit Seitan und Tzatziki aus Sojajoghurt (10.80 Euro), diverse Salate, eine „Schnitzelsemmel“ mit Sojaschnetzel (8,80 Euro), veganes Curry mit Tofu (15,80 Euro) und auch Rohkostgerichte wie Auberginen-Fettuccine (13,80 Euro). Zum Dessert hatten wir zwei Kugeln Soja-Eis mit frischen Beeren und einem Klacks Sojasahne, es gibt aber auch eine Schoko-Beeren-Lasagne (7,50 Euro) oder Nougat-Panna Cotta (6,50 Euro).

Und was viele nicht wissen: Im Max Pett kann man auch frühstücken!

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Zum Essen passt die Hauslimo, bestehend aus Pfefferminztee, Ingwer, Holunderblüte, Limette, Minze und Aloe Vera (5,40 Euro). Es gibt aber auch andere ausgefallene Getränke wie z.B. der Matcha Magie-Drink mit Matchatee, Banane und Reis-Kokos-Milch oder den Hanfschake mit Mandel-Vanille-Milch, Avocado, Datteln, Zimt und Hanfsamen. Wer nach dem Essen noch einen Cappuccino zur Verdauung braucht, kann sich zwischen Soja-, Hafer-, Kokos- und Soja-Vanille-Milch entscheiden. Dazu passen die veganen Kuchen und sogar Rohkost-Kuchen, die das Max Pett aus einer Konditorei in Glonn bezieht. Lena erzählt, dass auch die Damen aus dem Altenheim nebenan ab und zu mal auf einen Nachmittagskaffee vorbeikommen. „Ich glaub’, die wissen überhaupt nicht, dass das veganer Kuchen ist und dass in ihrem Kaffee überhaupt keine Kuh- sondern Sojamilch ist. Beschwert haben sie sich aber noch nie.“

Max Pett >> Homepage // Pettenkoferstraße 8 // Telefon: 55869119 // Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 10.00 bis 23.00 Uhr

Text und Fotos: Kathrin Stein >> Blog


1 Kommentare

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