Gehört: Martyn Heyne – Electric Intervals

Martyn Heyne liebt Töne und was sich daraus an Klang erzeugen lässt. Den Töne und Klängen einen passenden Resonanzraum zu schaffen ist seine Leidenschaft als Musiker, Produzent, Tontechniker und Instrumentensammler. Mit seinem eigenen „Lichte Studio“ hat sich Heyne einen passenden Raum dazu in Neukölln geschaffen. Bands wie Efterklang und The National haben hier aufgenommen und schätzen die analoge Atmosphäre die besonders für unverstärkte Instrumente geeignet ist.

Auf seinem ersten vollständigen Solo- und Instrumentalalbum Electric Intervals lässt der klassisch ausgebildete Gitarrist seinen Klangvisionen freien Lauf. Es lässt den Songs ausreichend Zeit sich zu entwickeln, lädt den Zuhörer ein, sich auf jede Note einzulassen und ganz in der Musik zu versinken. „Ich kann nur zu einem aktiven Zuhören ermutigen, bei dem man Zusammenhänge in der Musik entschlüsselt und neue Verbindungen herstellt – das kann so bereichernd sein“, fasst Heyne seine Herangehensweise an Musik zusammen. In den Mittelpunkt stellt Martyn Heyne die Arbeit mit der Gitarre. Er führt den Hörer im Verlauf von Electric Intervals quer durch die Geschichte der elektrischen Gitarre. Für ihn bietet dieses Instrument immer neue Möglichkeiten und sein Anspruch ist, sein Repertoire ständig weiter zu entwickeln und neugierig zu sein auf einen Weg, der niemals eintönig werden wird, wenn man nur selber die Augen und Ohren offen hält.

Martyn Heyne – Electric Intervals // 7K! / Indigo VÖ: 17.11.2017 // > Homepage