6. Mai
Marc-Uwe Kling

Marc-Dieter … äh Kai-Uwe … na der Kling eben dürfte spätestens seit der Erscheinung des ersten Känguru-Buchs des Uhlstein Buchverlags 2009 den meisten Lesern und Hörbuch-Fans ein fester Begriff sein. Sein anarchistisches, vorlautes Känguru hat inzwischen Kultstatus erreicht. Nicht umsonst kann man inzwischen „WITZIG“-Stempel ergattern, öffentliche Orte mit „Scheißverein“-Stickern verschönern oder in Känguru-Kartenspielen Nazis klatschen.

Kling schreibt und spricht geradeheraus. Politisch korrekt und inkorrekt lässt es sich mit dem Känguru über die Welt philosophieren. Kein Wunder. Der Kleinkünstler hat ja auch beinahe zweimal fast das Studium der Philosophie beendet, bevor ihm sein Bühnenprogramm Ruhm und Ehre einbrachte.

„Ich hab angefangen Philosophie zu studieren, dann hab ich’s abgebrochen, hab was anderes studiert, dann hab ich wieder Philosophie studiert und dann hab ich’s noch mal abgebrochen – ich finde, das passt ganz gut zu einem Philosophiestudium.“ – Marc-Uwe Kling

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https://www.youtube.com/watch?v=2mcdIHcOXEA

 

Wie sich 2015 herausstellte, hat der studierte Kleinkünstler aber noch mehr drauf als literarische Ergüsse schwarzen Humors. Mit den Kollegen Michael Krebs, Julius Fischer, Boris The Beast und Onkel gründete er die Gruppe Arbeitsgruppe Zukunft (AGZ). Für Fans der Känguru-Quadrologie erst mal eine ungewohnte Kombination. Ihr Album „Das nächste große Ding“ scheint jedoch zu halten, was es mit Pauken und Trompeten vorgibt zu sein. Die Punk-rockigen Lieder über die digitale Bohème oder der zum Mitsingen einladende Song „Scheißverein“ haben absolut Ohrwurm-Potenzial und schaffen es, mit der lyrischen Brücke auch alteingesessene Känguru-Fans abzuholen.

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https://www.youtube.com/watch?v=FjK-IqUCzBg

 

Also: Kängurus aller Welt vereinigt euch! Oder so: „Meins, deins – das sind alles bürgerliche Kategorien.“


Marc-Uwe Kling – Das nächste große Ding //  Das Konzert ist vom 27. Februar auf den 6. Mai verschoben worden. Die bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.Beginn 20 Uhr // Muffathalle // AUSVERKAUFT

 

Foto: Sven Hagolani