1. Dezember
curt präsentiert: Lubomyr Melnyk

Ein Trip fürs Leben – Continuous music“ von Lubomyr Melnyk

Es fing an, wie es meistens anfängt: Als Kind wurde Lubomyr Melnyk von seinen Eltern genötigt, ein Instrument zu erlernen – das Piano. Doch dass der 1948 in München geborene, später ukrainisch-kanadische und inzwischen wahlweise in Schweden lebende Komponist musikalisches Talent hat, fiel nicht nur seiner Mutter schnell auf. Er selbst freundete sich innig mit seinem Instrument an, erhielt bereits mit 16 Jahren sein Concert Level Piano Diploma und sagt heute, mühelos fließende Melodien auf dem Piano spielen zu können, sei wichtiger für ihn als alles andere.

Seine Musik bezeichnet er als Continuous Music, eine völlig neue Klavier- und Klangsprache. Die einzelnen Werke sind zwischen vier und 16 Minuten lang und die teilweise sehr schnell gespielten Töne verschwimmen darin zu einem ungebrochenen Klangstrom. Darüber, wie das ganze aufgebaut ist, schrieb Melnyk sogar mehrere Abhandlungen. Nebenbei kann er ein abgeschlossenes Studium in Latein und Philosophie vorweisen und gilt als „schnellster Pianist der Welt“, denn er ist in der Lage, 19,5 Noten pro Sekunde zu spielen  – was weit mehr ist, als das menschliche Ohr überhaupt wahrnehmen kann.

Entsprechend klingen seine Stücke wie ein lebhaft vertonter, hin und her wabernder, aber durchaus angenehmer Trip. Oder wie er es formuliert: „Wie reines Sonnenlicht, das durch meine Finger fließt.“ Auf dem aktuellen Solo-Album „Illirion“, welches letzten Mai bei Sony Classical erschien, bleibt Melnyk seiner Continuous Music treu und präsentiert fünf neue Stücke. Wer den Zauber seiner Songs live erleben will, hat am 1. Dezember 2016 in der Muffathalle die Chance dazu, denn Lubomyr Melnyk gibt eines der wenigen Konzerte seiner Tour in München.

Die Gewinner unserer Kartenverlosung wurden informiert!


curt präsentiert: Lubomyr Melnyk >> Homepage // Illirion Tour 2016 // 1. Dezember im Muffatwerk, Halle // bestuhlt // Einlass: 19.30, Beginn: 20.30 Uhr // Tickets: 24–28 Uhr zzgl. Gebühren, AK: 29–34 Euro