05. Mai
Lola Marsh @ Ampere

Lana del Rey, Orville Peck, Talisco, Lorde oder ausgewählte Nummern von Miley Cyrus. Verträumter Indie-Pop mit melancholischem Western-Einschlag. Seit einigen Jahren reihen sich auch Lola Marsh in die Reihe der Künstler, welche diesen speziellen OST-prädestinierten Sound für sich entdeckt haben. Yael und Gil aus Tel Aviv gibt es bereits seit knapp 10 Jahren als musikalisches Duo, da erscheinen die zwei Studioalben, die bislang erschienen sind, nahezu wenig. 

Doch dem Sound entsprechend entschleunigt und entspannt, gehen die beiden mit ihrer Band es in Sachen Musik machen an. 2020 erschien das letzte Album Someday Tomorrow Maybe, und aufgrund bekannter Gründe wurde die dazugehörige Tour zweimalig verschoben. Alles neu und besser macht der Mai 22, denn soweit es das Schicksal nicht anders will, kommen Lola Marsh Anfang des Monats ins Münchner Ampere. Wie schön, dass es wieder diese kleine, feine Location getroffen hat, war doch der letzte Gig in selber Spielstätte vor mittlerweile vier Jahren schon so grandios.

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https://www.youtube.com/watch?v=wggVs0rRqds

 

Im Herbst vergangenen Jahres tat sich das israelische Duo mit der ebenfalls aus Tel Aviv stammendem Elektropop-Band Garden City Movement zusammen. Gemeinsam veröffentlichten sie den luftigen Dance-Track Summer Night, der Lust auf Drinks auf Dachterrassen und laue Wochenendspaziergänge durch die Stadt macht. 

Überhaupt fühlt sich die Musik von Lola Marsh leicht an. Sie erzählen kleine Lagerfeuergeschichten, die sich, so scheint es, hauptsächlich um die Liebe drehen. Wieso auch nicht, ist sie doch irgendwie das meistbesungende Thema überhaupt. Aber selbst wenn Yael von Kummer und Trennung singt fühlt es sich leicht an. Ein Herzschmerzchen, in das man sich hineinlegen mag und einen kleinen Augenblick verweilt.
Die Aufnahmen sind toll, aber live fühlen sich Lola Marsh nochmal ganz viel toller an.


Lola Marsh > Homepage // 05.05.22 // Ampere // Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr //
Tickets ab 22 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten VVK-Stellen

 

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https://www.youtube.com/watch?v=CKMLBzXI21w

 

Foto: Michael Topyol