Ab 18. August:
Ausstellung zur industriellen Umweltzerstörung in Mexiko

Die Freihandelspolitik, die der mexikanischen Bevölkerung seit 20 Jahren zugemutet wird, hat u.a. zur Deregulierung der Umweltgesetze geführt. Zahlreiche internationale Konzerne, darunter viele deutsche Firmen, profitieren von dieser Gesetzeslage.

Drei mexikanische Künstler thematisieren bei der Ausstellung land[unter]entwicklung in der FÄRBEREI die industrielle Umweltzerstörung in Mexiko. Zusammen starteten sie einen Aufruf an verschiedene mexikanische GrafikerInnen, sich künstlerisch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die gestifteten Werke sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen und können erworben werden. Der Erlös geht an das mexikanische Netzwerk für von Umweltschäden betroffene Menschen „Asamblea Nacional de Afectados ambientales“ (ANAA). Es ist ein bundesweites Netzwerk, das sich als Volksversammlung versteht. Mitglieder in der ANAA sind kollektive Gruppen und Einzelpersonen, die gegen die kapitalistische Umweltzerstörung in Mexico kämpfen.

Victor Ortega

Die Künstler:

Sergio G. Valdez Ruvalcaba
* 2. März 1940. Drucker, Kunsthandwerker, Zeichner, Designer, politischer Cartoonist und Medienwissenschaftler.

Victor Ortega
*1958 in Mexiko Stadt. Professor, Forscher, Künstler, Designer und Verleger.

Yescka
lebt in Oaxaca. Mit 15 Jahren begann er, Graffitis zu malen.

Die Ausstellung land[unter]entwicklung ist vom 19. bis 27. August in der FÄRBEREI zu sehen. Die Vernissage ist am 18. August ab 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm mit Workshops und Vorträgen >> Mehr Info


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curt München Art Direktion, Redaktionsleitung & Master of Self-Exploitation.