10. März
KID INK @ TonHalle

Wenn man an dem Punkt angekommen ist, an dem man die Tattoos, die den eigenen Körper zieren kaum noch zählen kann, dann wird es Zeit die Tinte nicht nur unter die Haut zu aufzunehmen sondern auch in den Namen. Das dachte sich vermutlich Brian Todd Collins und wurde kurzerhand zu Kid Ink.

Zum Glück für alle HipHop-Fans ist Kid Ink selbst kein kein Tattoo-Künstler, sondern ein Künstler mit vielen Tattoos, der jede Menge von Rapmusik versteht. Inspiriert von Produzenten wie Timbaland, Pharell oder Swizz Beats begann er seine Karriere im Musikbusiness zunächst selbst als Produzent. Seine Vorbilder sorgten nach eigenen Angaben dafür, dass er immer schon ein offenes Ohr für die unterschiedlichsten Arten von Musik hatte. Letztlich bemerkte Brian, dass er am Mikrofon talentierter ist als in der Produzentenrolle. Er wurde 2008 zum „Vollzeit-Rapper“. Ein Album sowie fünf Mixtapes und einige Auftritte als Radio-DJ später, wurde die seine Standhaftigkeit 2013 mit einem Vertrag beim einem Major Label belohnt (RCA Records).

Von den drei Studioalben, die der Kalifornier bisher veröffentlicht hat, erreichte das letzte „Full Speed“ sogar in den deutschen Album Charts eine Top-Ten-Platzierung. Und live kann man ihn nach seiner 2015er Tour, die in Deutschland restlos ausverkauft war nun auch wieder auf der Bühne sehen hierzulande. München ist natürlich einer der acht Tour-Stops in der Bundesrepublik. Und wenn man Kid Ink glauben darf, können wir uns jetzt schon auf den 10. März freuen, denn er bezeichnete die „Up all night“-Tour als die größte Show seiner Karriere.

Mit dabei sind Dave East, der auf Nas‘ Label Mass Appeal Records gesigned ist und Rapper Dizzy Wright, der für seinen Hit Fashion bereits mit Kid Ink kollaborierte.

Kid Ink > Homepage // Support: Dave East & Dizzy Wright
// 10.03.2017 // 20 Uhr // Tonhalle // VVK: 43,55 Euro zzgl. Gebühren


About Christian Gretz

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Jahrgang 1980, geboren und aufgewachsen im Allgäu. Nach dem BWL-Studium erster Job in München in einer Marketingagentur mit ausschließlich spanischen Kunden, die unwillig waren, Englisch zu reden – letztlich der Grund dafür, dass er heute fließend Spanisch spricht. Den Projektmanagerjob nach sieben Jahren an den Nagel gehängt, gegen einen Rucksack getauscht und den Globus umrundet. Seit Sommer 2011 wieder zurück (in der curt-Redaktion und) im geliebten München und damit beschäftigt, das selbstgegründete Stadtführungsunternehmen „ui muenchen“ (www.ui-muenchen.de) zum Erfolg zu führen. Mit jeder Menge Liebe für – und detaillierten Infos über – die schönste Stadt weit und breit. Nicht nur für Touristen. Auch für Münchner!