18. Mai
curt präsentiert: Kamasi Washington

Kamasi Washington, 1981 in Los Angeles geboren, ist weit mehr als ein junger Vertreter des 60er-Jahre-Jazz – auch wenn sein Image als Coltrane from outer space schmeichelhaft sein mag. Um nur seinem Idol nachzueifern, ist er selbst als Tenorsaxofonist und Arrangeur zu eigen und reif und innovativ. Nachdem er mit Künstlern wie Snoop Dogg, Lauryn Hill und Chaka Khan gearbeitet und mit Kendrick Lamar dessen Durchbruchsalbum „To Pimp A Butterfly“ eingespielt und arrangiert hatte, gelang ihm selbst 2015 mit seinem Debütalbum „The Epic“ ein grandioser Erfolg.

Publikum und Kritiker waren gleichermaßen überwältigt von Washingtons Erstwerk. 174 Minuten mit allen Gefühlen spielender, herausfordernder, überzeugender Jazz, arrangiert für ein 32-köpfiges Orchester, 20 Chorstimmen, Bass, Schlagzeug, Klavier (je in akustischer und elektrifizierter Ausführung) und ihn selbst am Saxofon. Wenn sich ein, zu dem Zeitpunkt 34-jähriger Musiker so etwas zutraut, sucht die Kritik gern das Haar in der Suppe: Kann der das? Das kann doch nicht sein! – um dann zum Beispiel zu befinden, es sei „… als hätte die Jazzgeschichte nur darauf gewartet, endlich auf den Punkt gebracht zu werden“ (Süddeutsche Zeitung).

Was Kamasi Washington live kann, lässt sich auf seiner aktuellen Tour überprüfen: in München am 18. Mai in der Neuen Theaterfabrik. Hier natürlich in etwas kleinerer Besetzung, aber nicht minder groß(-artig). Nicht zu vergessen sein neues Album „Heaven and Earth“, das am 22. Juni erscheint und aus dem er sicherlich Songs zu Gehör bringen wird.

Unsere Verlosung ist beendet, die Gewinner wurden informiert.


curt präsentiert: Kamasi Washington // 18. Mai // Einlass: 19.30 Uhr // Neue Theaterfabrik // VVK 31 Euro zzgl. Gebühren
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