Gehört: Juakali – No Choice

Ja, sind den schon wieder 90er Jahre? Der freundliche Smiley, welcher prominent auf dem Cover lächelt, weist die Richtung in die das junge Trio aus Berlin unterwegs ist. One, two, three Lollapalooza. Ohne viel Federlesen zocken die Drei Alternative, Grunge, Punk, Rock’n’Roll und was ihnen sonst noch zwischen die Finger kommt.

Catchy, rau und kratzig, mit ordentlich Spaß in den Backen präsentieren sich Juakali auf ihrem Debütalbum No Choice. Bis 2019 nannte sich die Band noch Ginger Nova und erspielte sich als Quartett einen respektablen Namen in der Berliner Live-Szene. Als dann Sänger Simon irgendwie keine Bock mehr hatte, dachten sich die anderen, dass aller guten Dinge ja immer noch Drei sind und legten unter neuem Namen nicht weniger enthusiastisch los. Rock’n’Roll never dies! Und explosive Gitarrenmusik die sich irgendwo zwischen den Donots und Janes Addiciton tummelt, kann man ja immer gut gebrauchen. Der gallige Gesang erinnert hin und wieder an Blackie Lawless, der vor seiner Zeit bei W.A.S.P. den Glamgöttern der New York Dolls seine Stimme lieh.

Vielleicht hilft für die Zukunft noch ein wenig Leppardization, um die 90er Glückseligkeit noch mehr auszubauen. Im Hier und Jetzt stehen die 10 Songs auf No Choice als ein ordentliches Statement für den Sturm auf die Bühnen der Clubs. Seven-day weekend, up all night, let’s get rocked!

Juakali – No Choice // Timezone // VÖ: 02.09.2022 // Facebook


 

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https://youtu.be/_COvZgthx3g