25. Februar
Jonathan Jeremiah @ Strom

„Mir gefällt die Idee, dass man heute alles in eine verrückte Mixtur einbeziehen und seine eigene musikalische Welt daraus kreieren kann.“

Genau dieser Mix macht den Londoner Singer/Songwriter aus. Auf seinem neuen, mittlerweile vierten Album „Good Day“ verbringt Jonathan Jeremiah quasi einen wundervollen Tag, an dem er all das macht, was er sich schon immer gewünscht hat. Deshalb auch spielt er seine Lieblingssongs, die gleich mehrere Befindlichkeiten abdecken. Manchmal verlangt es einen eben nach romantisch-opulenten Stücken mit Streicher und Klavier, manchmal deckt sich ein eher minimalistischer Song zur Gitarrenbegleitung mit dem aktuellen Gemütszustand.

Was alle Songs gemeinsam haben: Sie sind immer besonders, nie austauschbar. Und sie klingen nach Vergangenem, nach Nostalgie und Weißt-du-noch – nach der Liebe zum europäischen Soul der 60er-Jahre. Jeremiahs geschmeidige Stimme tut ihr Übriges: Sie schmeichelt und streichelt … zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Ein kleines wärmendes Lagerfeuer in der eisigen Winterlandschaft.  

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https://www.youtube.com/watch?v=PAoar-ighvM

 

Ein Blick zurück: Als Knirps noch von sechs Jahren lernt Jonathan Gitarre zu spielen, mit 14 Jahren folgen erste Bühnenerfahrungen – und der Wunsch, etwas Eigenes zu erschaffen. Also sucht er sich einen Job in einer Sicherheitsfirma, um sein Debütalbum zu finanzieren. Mit kleinen Schritten sammelt Jeremiah so alle Töne, die er sich wünscht. Nach einer Nachtschicht, so erklärt er in einem Interview, konnte er sich einen Geiger leisten, beim nächsten Mal dann einen Kontrabassisten. Ein recht mühsames Unterfangen, das zu einer wahren Geduldsprobe anwächst: Es geht fast ein Jahrzehnt ins Land bis zur Veröffentlichung seines Erstlingswerks „A Solitary Man“. Doch das macht ihn 2011 mit einem Schlag europaweit bekannt, erreicht in Deutschland die Top 20 der Album-Charts.  

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https://www.youtube.com/watch?v=nVc96vPYEHY

 

Acht Jahre später sind es dann – das ging jetzt aber fix – schon vier Alben: Höchste Zeit also für München, einen „Good Day“ mit Jonathan Jeremiah im Strom zu verbringen.


Jonathan Jeremiah > Facebook // Support: Ruben Samama > Facebook // 25. Februar // 20 Uhr // Strom Club // Das Konzert ist AUSVERKAUFT


About Mirjam Karasek

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Quasselstrippende Lektorin und Mutter eines ebenfalls sehr redseligen jungen Kerlchens. Geht gerne auf Überraschungskonzerte und Flohmärkte, liebt Kommas an der richtigen Stelle, 70er-Jahre-Lampen ... Seit drei Jahren mischt sie bei curt als Online-Redakteurin und als Lektorin/Schlussredakteurin beim Magazin mit.