13. Mai
Jon Spencer @ Feierwerk

Was haben wir denn hier? Spencer sings the Hits. Dann schauen wir doch mal nach. Ja, nur Hits auf der Scheibe. Alles dabei. Wheel in the Sky, We will rock you, Sussudio und der Lambada darf selbstredend nicht fehlen, sonst hätte ich das Gerät ja erst gar nicht in die Hand genommen. Halt, Stopp, aus, alles Quatsch.

Jon Spencer, der lange Jahre als Teil bzw. führender Kopf von The Blues Explosion, Boss Hog, Heavy Trash, Pussy Galore oder The Honeymoon Killers in Sachen Noise Rock, Punk Blues, Garage Rock und Blues Rock unterwegs gewesen ist, hat sich dieses Jahr verselbstständigt und ist nun erstmalig unter seinem eigenen Namen in Sachen Noise Rock, Punk Blues, Garage Rock und Blues Rock unterwegs.

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https://www.youtube.com/watch?v=ll_RNl_WO4s

 

Der im Jahr 1965 geborenen Spencer macht, seitdem er 1983 auf der Bildfläche erschienen ist, nichts anderes, als dem Blues seine ursprüngliche Rohheit zurückzugeben. Ja, verdammt, einer muss es nun machen. Hasil Adkins kann ja nicht mehr. Und auch ein Jon Spencer kann nicht aus seiner Haut. Auch als Solist setzt er auf das bewährte Format einer Triobesetzung und verzichtet auf einen hauptamtlichen Bassisten. Unterstützen lässt er sich beim Spielen der Hits von seinen Kumpels Sam Coomes und M. Sord. Die beiden entlocken dem Synthesizer schräge Klänge bzw. rumpeln über die Kessel. Immer mit voller Energie und dem rauen Charme unverstellter Emotionen.

So richtig Laune macht Herr Spencer, wenn er auf der Bühne die wilde Wutz von der Leine lassen kann. Und wenn man einen Sack voller Hits im Gepäck hat, dann wird der Spaß ungleich größer. Es ist zwar noch ein wenig hin für den 13. Mai, aber ihr könnt euch schon mal Jon Spencer sings the Hits in der Kranhalle mit Bleistift im Kalender notieren – i wo, nimm den Kuli, du gehst eh hin!


Jon Spencer – Spencer sings the Hits // In The Red // VÖ: 30.11.2018 > Homepage
Live: Jon Spencer sings the Hits // 13. Mai 2019 // Feierwerk, Kranhalle

Foto: Michael Lavine