Im Gespräch: OTHER LIVES

Am 25. Juli war das US-amerikanische Quintett Other Lives, dessen orchestraler Folk-Indie-Ansatz auch Bon Iver und Radiohead bei der gemeinsamen Tour nicht verborgen blieb, im Feierwerk zu Gast. Am 5. August in Nürnberg auf dem FOLK IM PARK. Die Kollegen von curt Nürnberg haben Other Lives neulich in Skandinavien für euch erwischt und ihnen ein paar Fragen zum Thema Festivals gestellt:

Hey, wie gehts euch? Habt ihr Zeit, den Sommer zu genießen, oder seid ihr gerade auf Tour?
Uns geht es gut. Wir sind gerade in Skandinavien und bald ist Sonnenwende. Es ist 20 Stunden lang hell und es gibt mehr als genug Möglichkeiten, den Tag zu verbringen. Am Ende sogar zu viele.

Spielt ihr lieber Clubshows, zu denen die Leute nur wegen euch kommen, oder Festivals, wo die Leute, die euch noch nicht kennen, euch entdecken können?
Wir genießen beides, aber wenn wir uns entscheiden müssten, würden wir Clubshows vorziehen – die sind persönlicher.

Habt ihr schon auf deutschen Festivals gespielt? Wie sind eure Erfahrungen mit dem deutschen Publikum?
Ja, wir haben auf dem Southside und Huricane gespielt. Die Leute waren großartig. Die können auch mal aggressiv werden, auf eine gute Art und Weise.

Ihr habt auch beim diesjährigen Coachella Festival gespielt. Ist da ein Traum für euch in Erfüllung gegangen oder war das ein ganz normaler Auftritt?

Weder noch. Es ist sicherlich ein Festival, bei dem es gut ist zu spielen, aber kein Traum-Festival. Lass es mich so formulieren: Es ist sehr groß.

Gibt es irgendwelche tollen oder traurigen Dinge, die euch auf Festivals passiert sind?
Da gab es mal ein Mädchen, das während unseres gesamten Auftritts geweint hat. Wir wissen bis heute nicht, ob sie traurig oder gerührt war.

Was muss man beachten, um ein Festival zu überstehen?

Man sollte darauf achten, genau so viel Wasser wie Bier zu trinken.

Interview: Thomas Wurm

Other Lives // 25. Juli // Kranhalle // Feierwerk

 


About Melanie Castillo

view all posts

curt München Art Direktion, Redaktionsleitung & Master of Self-Exploitation.