24. März
Ida Nielsen & The Funkbots @ Milla

BASS! Wer Ida Nielsen ankündigen will, muss „Bass“ versal, am besten noch fett schreiben – denn ohne ihr Instrument wäre die Musikerin nicht da, wo sie heute ist.

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https://www.youtube.com/watch?v=6j_BId2BIzU

 

Ihr Bass ist Ida Nielsen heilig, und liest man Interviews mit ihr, kommt unweigerlich das Gespräch auf … ihren eigens für sie gefertigten Sandberg California TM4 Signature Bass! Bis dahin brauchte es allerdings einige markante Lebenswegkreuzungen, an denen sie augenscheinlich die richtige Richtung eingeschlagen hat. Zunächst entschied sich die gebürtige Dänin für ein Studium an der „The Royal Danish Academy of Music“ in Kopenhagen, das sie mit einem Diplom mit Hauptfach E-Bass erfolgreich absolvierte. Eine gute Entscheidung, übte Niesen sich doch schon mit 16 Jahren an den dicken dunklen Saiten. In die Praxis umgesetzt hat sie ihr Können in den eigenen Bands Zap Mama und MLTR, veröffentlichte 2007 auch ihr Solo-Debüt „Marmelade“ unter dem Pseudonym Bassida.

Eine relativ gängige Künstlerkarriere – wäre da nicht ein Ausnahmekünstler namens Prince gewesen, der sie 2010 nach einem Vorspielen für sich verpflichtete. Bis zu seinem Tod im April 2016 entlockte Ida Nielsen in des Meisters Bands The New Power Generation und 3rdeyegirl ihrem Instrument funkige Töne – stieg auf in den Bass-Himmel und wurde weltbekannt. Ein einschneidender Wendepunkt, den sie als „riesiges Geschenk, die magischste musikalische Reise aller Zeiten und eine fortlaufende Lernerfahrung jenseits aller Vorstellungskraft“ beschreibt.

Dennoch: Ida Nielsen ist nicht nur „Die Bassistin von Prince“. Längst hat sie ihren eigenen musikalischen Weg als Musikerin und Sängerin eingeschlagen – auch wenn in ihren Songs der Einfluss der purple Legend nicht zu überhören ist. Nach ihrem 2016 erschienenen Album „turnitup“ legt sie aktuell mit „Time To Stop Worrying (Bout The Weird Stuff)“ nach: ein grooviger Mix aus Oldschool Funk, HipHop und Nusoul.

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https://www.youtube.com/watch?v=wIo4kKRwVsY

 

Hören wir also – wenigstens für einen Abend – auf, uns Sorgen über verwunderlichen Kram zu machen, und genießen Bass, Funk, Groove; also Ida Nielsen & The Funkbots. Zumal das Milla die sicherlich seltene Gelegenheit für alle eingefleischten Bassisten und Bassistinnen bietet, der Frontfrau aus nächster Nähe ganz genau auf die Finger zu gucken.

Unsere Verlosung ist beendet, die Gewinner wurden informiert.


Ida Nielsen & The Funkbots > Homepage http://www.idanielsenbass.com/ // 24. März // Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr // Milla // VVK 25 Euro zzgl. Gebühren, AK 30 Euro

Foto: NPG Records


About Mirjam Karasek

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Quasselstrippende Lektorin und Mutter eines ebenfalls sehr redseligen jungen Kerlchens. Geht gerne auf Überraschungskonzerte und Flohmärkte, liebt Kommas an der richtigen Stelle, 70er-Jahre-Lampen ... Seit drei Jahren mischt sie bei curt als Online-Redakteurin und als Lektorin/Schlussredakteurin beim Magazin mit.