Ab 13. Dezember
Ausstellung: Harald Rumpf „BILLARD“

Der Fotograf und Dokumentarfilmer Harald Rumpf hat in den 80er-Jahren in München Orte zwischen Glockenbachviertel und Hasenbergl, zwischen Schwabing und Haidhausen aufgenommen. Und markante Münchner fotografiert: in Kneipen und Clubs, bei privaten Feiern, auf dem Oktoberfest und auf der Straße.

„Es ging immer um die Suche nach menschlichem Verhalten, nach Momenten, in denen die Abgebildeten ein privates Gesicht zeigen“, so Harald Rumpf. „Fotografie hat für mich auch ein magisches Moment, besonders in der nonverbalen Zwiesprache zwischen abgebildeter Person und mir als Fotograf.“

Schwarz-Weiß-Aufnahmen mit einem stark subjektiven Charakter und aus persönlicher Perspektive geschossen, vermitteln das Lebensgefühl der 80er-Jahre. Zugleich zeigt der Fotograf ein München, das untergegangen ist, gentrifiziert, vergessen.

Junge mit Rad an Isar, 1981 // Foto: Harald Rumpf


Ausstellung: Harald Rumpf: BILLARD. Fotografien aus dem München der 80er-Jahre >> Homepage
13. Dezember 2018 bis 12. Januar 2019 // Gasteig, Foyer im 1. Stock // täglich von 8 bis 23 Uhr // Eintritt frei!

Fotos: Harald Rumpf

 


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curt München Art Direktion, Redaktionsleitung & Master of Self-Exploitation.