Gehört: Fufanu – Sports

Die Gründungsmitglieder Kaktus Einarsson und Guðlaugur (“Gulli”) Einarsson von Fufanu sind nicht miteinander verwandt, zumindest nicht familiär, aber auf musikalischer Ebene dafür um so mehr. Quasi wie so eineiige Zwillinge, die bei der Geburt getrennt wurden und schicksalshaft wieder zueinandergefunden haben. 2008 trafen sich die Isländer zum ersten Mal in der Schule und Kaktus war begeistert von Gullis Geschmack für Techno und Electro. Eine Woche später trafen sie im Studio erneut aufeinander und begannen gemeinsam zu produzieren, damals noch als Captain Fufanu.

Einen Monat waren Gulli und Kaktus als DJs in Reyjkavik unterwegs und dabei entdeckte sie Damon Albarn und lud sie ein, bei „Everyday Robots“ mitzuarbeiten. Eine Tour mit den Vaccines und Auftritte mit Damon Albarn in der Royal Albert Hall sowie Blur im Hyde Park zementierten ihren Ruf. „Captain“ flog beim Bandnamen wieder raus und Fufanu bekamen einen dritten Mann in die Band: Erling „Elli“ Bang.

Das neue Album „Sports“ startet mit dem gleichnamigen Opener und macht den Weg des Albums klar – von der Liebe zurückgewiesen, Ernüchterungen, Herausforderungen, die Erfahrung, man selbst zu sein. Weg vom Techno, nun ein bisschen Wave hier, etwas Postpunk-Future-Pop da. Eine schöne Sache.
Anspieltipps: Syncing in, Restart, Liability

Fufanu – Sports // Label: One Little Indian // VÖ: 03.02.2017
Fufanu > Homepage


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curt München Art Direktion, Redaktionsleitung & Master of Self-Exploitation.