12. März
curt präsentiert: Franz Ferdinand

Des Thronfolgers neuer Hüftschwung.

Geschlagene 14 Jahre ist es schon her, dass sich vier Schotten an die Spitze der Indie-Charts katapultierten. Mit „Take Me Out“ gelang Franz Ferdinand einer der laut Rolling Stone „500 Greatest Songs of All Time“. Und wahrlich ist den Jungs aus Glasgow eine wahre Hymne für sämtliche Jünger britischer Gitarrenmusik gelungen. Mit „Always Ascending“ meldet sich der Erzherzog der Herzen nun zurück, wobei Franz Ferdinand auch 2018 in Sachen Dancepunk das Zepter in die Hand nehmen wollen.

Die Regentschaft von Alex Kapranos, Nick McCarthy, Bob Hardy und Paul Thomson startete schon im Jahr 2002 und hat im ersten Schritt herzlich wenig mit dem Namensgeber aus Österreich zu tun. Eigentlich benannt nach einem Rennpferd namens „Archduke Ferdinand“, welches den traditionsreichen Northumberland Plate gewann, war es eher die Alliteration, die im Gedächtnis blieb. Denn schließlich soll ein Name auf den ersten Blick gut klingen, so wie es eben auch ihre Musik tun sollte.

„I like the idea that, if we become popular, maybe the words Franz Ferdinand will make people think of the band instead of the historical figure“, soll Paul Thomson einmal gesagt haben und tatsächlich Recht behalten. Ist von Franz Ferdinand die Rede, denkt man in erster Linie an die Art-Rocker aus Schotland, deren avantgardistische Musikvideos uns nun schon eineinhalb Dekaden verfolgen. Doch damit nicht genug, exzentrisch und nach Tocotronic, die wohl gescheiteste Indie-Band auf diesem Erdenrund, sind die vier Ferdinands auch außerhalb ihres musikalischen Stammhauses höchst umtriebig. Kapranos ist nicht nur Frontmann, sondern zimmert in seiner Freizeit am liebsten abstrakte Möbel. Bassists Hardy pflegt seine künstlerische Ader über das Studium hinaus und verdingt sich als Maler. Drummer Thomson streut Gerüchte einer Tap-Dance-Karriere im Internet und McCarthy teilt sich mit seiner Angetrauten Manuela Gernedel sowie weiteren Band-Projekten die Bühne.

Letzterer verließ die Band schließlich 2016, um sich auf eigene Projekte zu konzentrieren. Allerdings mit Option auf Rückkehr. Nichtsdestotrotz hat sich der verbliebene Adel um neue Erben gekümmert und verpflichtet mit dem Produzenten Miaoux Miaoux einen nicht gerade unbekannten Szene-Helden. Mit Remixen für unter anderem CHVRCHES oder Belle & Sebastian ist er sicher nicht ganz unschuldig am noch synthie-lastigeren Sound des neuen Outputs. Dino Bardot verstärkt den gälischen Regenten dabei an der Front der 6-Saiten.

Ähnlich wie ihr Namensgeber sind Franz Ferdinand seit ihren großen Heldentaten auf den Feldern der Independent-Charts sicher ein wenig in Vergessenheit geraten. Mit „Always Ascending“ bahnt sich jedoch ein gelungenes Comeback der vier Schotten an. Eine absolute Live-Band sind sie ohnehin und wenn die bisher veröffentlichen Songs ein Indikator für die weitere Reise des Pop-Monarchen sind, können wir den 12. März kaum erwarten. In der TonHalle präsentieren Franz Ferdinand an diesem Abend Nostalgie in neuen Kleidern, aber auch ein Abstecher in neue Art-Disko-Gefilde sei garantiert. Denn wie heißt es so schön auf „Darts of Pleausres“? Genau: „Ich heiße Super Fantastisch“!

Kaum erwarten konnten das Konzert schon jetzt viele Münchner, weshalb das Konzert auch schon ausverkauft ist. Macht nix, bei curt könnt ihr noch 3 x 2 Gästelistenplätze gewinnen. Schreibt uns an willhaben@curt.de mit Betreff „Franz Ferdinand“ – und alles wird gut!


curt präsentiert: Franz Ferdinand > Homepage // Support: Leoniden > Hompage // 12. März // TonHalle // Beginn 20:30 Uhr // Das Konzert ist AUSVERKAUFT!


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