2. Oktober
curt präsentiert: Drab Majesty

The world belongs to the silent ones. Drab Majesty halten uns am 02. Oktober mit ihrem dritten Album “Modern Mirror” in München den Spiegel vor. Deb DeMure und Mona D haben es wieder getan und sich mit ihrem aktuellen Langspieler glatt noch einmal selbst übertroffen. Der Sound von Drab Majesty wird auch dieses Mal durch ätherische Wellen eisiger Keyboards und Synthesizern nuanciert. Unterstützt von schwerer Percussion und pulsierendem Synthie-Bass, die mit hallgeladenem Gesang geschmückt sind, erschafft das Duo Klangschlösser aus Eis.

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https://www.youtube.com/watch?v=LjBo82hQXFA

 

Gegründet im Los Angeles des Jahres 2013 ist Drab Majesty das Braichild eines menschlichen Individuums, nämlich des ehemaligen Marriages-Drummers Andrew Clinco. Ferner handelt es sich bei dem mittlerweile zu einem Duo (Andrew Clinco aka Mona D) angewachsenen Projekt um eine interdimensionale Plattform, die darauf abzielt, akustische und visuelle Botschaften zu kanalisieren. Die menschlichen Züge kommunizieren direkt mit ihrem spirituellen Über-Ich bzw. bilden das Alter-Ego Deb Demure. Drab Majesty sind Transzendenz und Clinco hat sich von Anfang an darauf konzentriert, keinen bestimmten Stil zu verfolgen. Vielmehr stellte man sich auf eine pointierte Ästhetik ein: Teils Alien, teils Pantomime, teils Priesterin – und doch alle in der fragilen Form eines menschlich anmutenden Körpers zusammengefasst, will Deb Demure als musikalisches und visuelles Medium dienen, das die Leere und die Form verbindet.

Eine androgyne Ästhetik kombiniert mit dominanten Gesang sowie futuristisch-okkulten Texten bilden einen Stil, den Demure auf den Namen “Tragic Wave” taufte. Und der Erfolg gibt ihm Recht. In nur kurzer Zeit sind Drab Majesty zu einem Kultphänomen für Musikliebhaber aller Genres geworden. Kritiker wie Fans gleichermaßen scheinen die tragische Pop-Schönheit des Alien-Duos Deb Demure und Mona D zu lieben. Das aktuelle Album “Modern Mirror” taugt daher vielleicht als das beste Beispiel, warum dem so ist. Selten zuvor verschmolzen ätherischer Dream-Pop mit den melancholischen Elementen des Post-Punk und 80er-Jahr- Gothic. Das Duo erzeugt einen mitreißenden Strom vieler verschiedenster Emotionen. Doch noch nie zuvor haben sich Drab Majesty derart vollständig wie auf “Modern Mirror” angefühlt. Die Musik ist sowohl das eine als auch das andere, so wie jeder Track weder freudig noch traurig ist. Nur eines ist klar: die unbestreitbare Kraft dieses Albums.

Tatkräftige Unterstützung finden Drab Majesty am 02. Oktober im Ampere durch Kennedy Ashlyn, die abseits ihres Bandprojekts “Them Are Us Too” nun mit SRSQ auf Solo-Pfaden wandelt. Grief-Wave und “Pop for the Unfit” erscheint uns dabei wie das bestgeeignetete Companion-Piece zu Drab Majesty‘s Soundtrack für die Unwirklichkeit. Die Gewinner unserer Kartenverlosung wurden informiert!


curt präsentiert: Drab Majesty > Homepage // Support: SRSQ > Homepage // 2. Oktober 2019 // Ampere // Beginn 20 Uhr // VVK 16 EUR zzgl. Gebühren