Gehört: The Devil’s Trade – What Happened To The Little Blind Crow

Eine Stimme, eine Gitarre und ein paar wenige Effekte – mit diesen kargen Zutaten lassen sich unendlich viele Stimmungen und Momente erzeugen, wenn man nur genug Herzblut und Seele in seine Songs legen kann. Der ungarische Sänger und Gitarrist Dávid Makó hat sich mit The Devil’s Trade eine Plattform geschaffen, um seiner Melancholie Ausdruck zu verschaffen. Dass er aus der Doom- und Stonerecke kommt und gewohnt ist, gegen laute Instrumente anzusingen, ist unüberhörbar. Wie gut das funktionieren kann, zeigt uns an anderer Stelle Scott „Wino“ Weinrich eindrucksvoll mit seinen Akustikplatten.

The Devil’s Trade aka Dávid Makó zieht sich seine Inspiration aus dem Blues, aus amerikanisch geprägter Alternative-Country-Musik, ist um kein fettes Rockriff verlegen und ergänzt sich immer wieder mit Einsprengseln aus traditioneller ungarischer Folklore. Besonders diese Leidenschaft mit einem leichten Hang ins Dramatische verleiht den Songs auf What Happened To The Little Blind Crow dieses gewisse Etwas und unterstreicht Makós künstlerische Vision von Intimität, Verzweiflung und Hoffnung.

The Devil’s Trade zweite Veröffentlichung ist hypnotisch, aufwühlend und zugleich zutiefst zärtlich. Mit seiner tiefen und rauen Stimme öffnet Dávid Makó die Seelen seiner Zuhörer und umgarnt sie mit einer selten erlebten Schwermut, die fasziniert und mitreißt.


The Devil’s Trade – What Happened To The Little Blind Crow // Golden Antenna / Broken Silence // VÖ: 28.09.2018 > Facebook