Gehört: Mice Parade – „Candela“

Während die USA und Kanada noch bis zum Winter warten müssen, kommt bei uns jetzt schon die neue Scheibe von Mice Parade in die Läden. „Candela“ heißt das gute Stück und passt in den momentan langsam beginnenden Frühlingsanfang. Durch viele instrumentale Parts und dem chilligen, frischen Klang sehr gut für Spaziergänge durch halb aufgetaute Wiesen geeignet.

Mice Parade gibt es seit vielen Jahren und war zu Beginn ein Soloprojekt von Adam Pierce, der bis dato schon in einigen bekannten Bands spielte. Anfangs war die Musik lediglich eine Mischung aus Rock und Elektro. Mittlerweile findet man Einflüsse und Klänge aus vielen exotischen Richtungen, wie unter anderem brasilianischem Jazz und African Highlife.

Candela ist das mittlerweile siebte Album und ein neuer Meilenstein für Pierce und seine Band, denn es ist musikalisch viel abenteuerlicher als alles zuvor. Aufgenommen wurde es in Pierce’ eigenem Studio in seinem Haus in New York.

Jedes der zehn Lieder ist einzigartig, denn es wird nicht auf eine Musikrichtung zurückgegriffen, sondern man bekommt von allem etwas. Und damit erzählt jeder Song seine eigene kleine Geschichte. Kein Must-have aber auch kein No-go.

Wer Mice Parade live erleben will, muss allerdings bis nach dem Sommer warten. Erst wenn es wieder kühler wird, stehen sie mit zwei Schlagzeugen und sieben Künstlern auf den Bühnen Europas. Bis dahin begleitet uns „Candela“ durch das kommende Frühjahr.

Mice Parade: „Candela“ // Label: FatCat Records // VÖ: 11.03.2013

TEXT: Tasmin Hansmann


About Mirjam Karasek

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Quasselstrippende Lektorin und Mutter eines ebenfalls sehr redseligen jungen Kerlchens. Geht gerne auf Überraschungskonzerte und Flohmärkte, liebt Kommas an der richtigen Stelle, 70er-Jahre-Lampen ... Seit drei Jahren mischt sie bei curt als Online-Redakteurin und als Lektorin/Schlussredakteurin beim Magazin mit.