10. April
Cosmo Sheldrake @ Feierwerk

Wenn es jemand vermag, mit Tönen einen Sturzbach an Glückshormonen freizusetzen, dann sicherlich Cosmo Sheldrake. Und wenn es jemand vermag, sich seine kindliche Neugierde und Faszination an den kleinen Dingen der Welt zu bewahren, dann landen wir unweigerlich wieder bei Cosmo Sheldrake.

Von Bärtierchen, Fliegen und Pelikanen
Pelikane, Stubenfliegen, die Fische im Meer: Bei der Themenauswahl seiner Songs hat Cosmo Sheldrake eine nahezu unendliche Auswahl, denn jedes auch noch so winzige Geschöpf, jedes Detail verdient eine Hauptrolle in seiner Musik. Selbst das Bärtierchen – ein mikroskopisch kleines, achtbeiniges Tierchen, das in einem todesähnlichen Zustand extreme Umweltbedingungen überdauern kann – findet bei ihm musikalische Wertschätzung.

Cosmo Sheldrake auf Klangsuche
Deshalb verwundert es auch nicht, wenn der Musiker auf seiner Suche nach Tönen im Schweinestall ebenso zu finden ist wie im Waschsalon, auf einem Fischerboot oder in einem Budapester Schwimmbad. Sein Sound-Equipment hat er anscheinend immer und überall dabei. Ausgerüstet mit Mikrofon und Aufnahmegerät durchstreift er die Welt und findet die Grundlage für seine ganz eigenen und durchaus auch eigen zu nennenden Kompositionen.

Neben diesen Sound-Fundstücken haben des Weiteren über 30 verschiedene Instrumente ihren Auftritt. Sheldrake beherrscht sie alle, hat sich das Spielen weitestgehend selbst beigebracht – darunter auch Tin Whistle und Sousafon. Und zu guter Letzt verbindet die Loop Station alle Klänge zu seinen fantastischen Stücken. Ach ja, singen kann er selbstverständlich auch – der Herr Sheldrake aus Großbritannien.

Debüt „Mind of Rocks“
Es ist somit eigentlich klar, dass Cosmo Sheldrake nicht nur Musiker ist. Bis 2013 leitete er einen Gemeindechor, lehrt an Schulen und ist solo wie auch mit anderen Bands unterwegs. Für sein eigenes Debüt blieb da wohl kaum Zeit. Jetzt aber hat er es geschafft: Sein erstes Album heißt „Mind of Rocks“ und soll im April 2018 erscheinen. Zu hören werden sein: Musik, Spiel, Unsinn und all die Töne, die Sheldrake der Umgebung abgelauscht hat. Denn genau dieses Gemisch gehört seiner Meinung nach zusammen. Eine wunderbare Liaison, die eben unweigerlich ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

Come along!
Wir sind sehr gespannt und hoffen, dass am Merch-Stand erneut Geschirrtücher feilgeboten werden. Bleibt also nur zu sagen: Come along! Am besten überpünktlich ob der Vorband: 3 norwegische Sirenen namens I See Rivers.


Cosmo Sheldrake // Support: I See Rivers // 10. April // 20.30 Uhr // Feierwerk, Kranhalle // AUSVERKAUFT > Homepage > Facebook


About Mirjam Karasek

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Quasselstrippende Lektorin und Mutter eines ebenfalls sehr redseligen jungen Kerlchens. Geht gerne auf Überraschungskonzerte und Flohmärkte, liebt Kommas an der richtigen Stelle, 70er-Jahre-Lampen ... Seit drei Jahren mischt sie bei curt als Online-Redakteurin und als Lektorin/Schlussredakteurin beim Magazin mit.