Gehört:
COPPERSKY – If We’re Losing Everything

Coppersky sind eine Rockband aus Utrecht/Niederlande, die sich aus drei Brüdern plus zwei Freunden zusammensetzt. Mit ihrem in der Tradition von amerikanischem Heartland-Rock plus einer Infusion Punkrock und Pop stehenden Sound hat sich das Quintett zu einem ernstzunehmenden Geheimtipp für Freunde von The Hold Steady, The Replacements bis hin zu The National entwickelt.

Ihr Debütalbum sorgte in der heimischen Szene für mächtigen Wirbel. Das soll natürlich mit dem zweiten Werk „If We’re Losing Everything“ in den Nachbarländern nach Möglichkeit nicht anders sein. Aus dem Umfeld der Band kommen Vergleiche zu den Szenegrößen The Gaslight Anthem und Hold Steady sowie die Beschreibung ihres Sounds als Mix aus Bruce-Springsteen-Classic-Rock-Einflüssen mit modernem The-War-On-Drugs-Songwriting und einer Prise Hot Water Music getoppt mit der einzigartig tiefen Stimme von Sänger Erik Zwart. Ich möchte noch einen aus der Rubrik „Vergleiche, die es nur bei curt zu lesen gibt“ draufsetzen: Fury In The Slaughterhouse. Also ich hör hier an allen Ecken und Ende die – besonders in Norddeutschland hochgeschätzten – Indierocker aus Hannover heraus. Ob das nun cool oder uncool ist, muss jeder von euch selber für sich entscheiden. Bis zur Mono im Jahr 1992 wurde da an der Leine kein Mist aufgenommen. Der Text soll aber kein Namedropping für Anfänger sein. Copperskys Scheibe „If We’re Losing Everything“ für sich alleine ist allemal Wert, ein Ohr zu riskieren.


COPPERSKY – If We’re Losing Everything // Label: Uncle M Music/Cargo Records/Suburban Records // VÖ: 4. März 2016
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