4. Dezember
curt präsentiert: Coogans Bluff @ Kranhalle

Ich mag Coogans Bluff! Ich gebe es vollumfänglich zu. Ihr könnt euch also etwaige Befangenheitsanträge sparen. Wäre das geklärt, darf ich euch mit großer Freude auf das neue Album der Progressiv-Kraut-Indie-Blues-Rocker from Outer Space aufmerksam machen. Am 24. Januar ist mit Metronopolis das nächste Werk aus dem schier unerschöpflichen kreativen Fundus der Herren Paschen und Paschen, Marasus, Thum und Meinking erschienen.

Im Jahr 17 nach der Gründung in Rostock grooved die Band tight und beherrscht das Spiel mit den unterschiedlichen Einflüssen und Stilen mit einer unnachahmlichen Sicherheit. Der Song Zephyr schraubt sich in knapp sieben Minuten zunächst Takt für Takt in die nächste Erregungsstufe, bricht dann abrupt in einen sanften, schwebenden Mittelteil und brandet am Ende in einer wilden Gitarren- und Bläserabfahrt. Wer hier die Regler seiner Anlage nicht unweigerlich bis zum Anschlag drehen möchte, der hat wohl einfach keine Seele im Leib.

Die Band selbst tut sich mit dem Begriff Soul etwas schwer. Aber was bitte sonst sollen denn Kompositionen wie Creatures of the Light und Soft Fokus sein, wenn nicht expressiv, herzergreifenden und voll himmlischer, souliger Explosivität?Und weil es so viel Musik da draußen gibt, wenden sich Coogans Bluff auf Metronopolis auch noch den fließenden Klängen des West Coast Rock zu. California Dreaming zwischen Leipzig, Berlin und Rostock. Hit and Run funktioniert auf dem Highway Nr. One genauso traumwandlerisch wie auf der A19. Hauptsache der Sonne und einem kühlen Bier entgegen.

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https://www.youtube.com/watch?v=QRQQn3jRidk&feature=emb_logo

 

Sweet Soul Sisters und Sweet Soul Brothers. Ihre wahren Menschenfischerqualitäten entwickelt das Quintett erst vollends auf der Bühne. Wenn die Bläser die Lungen bis zum Bersten füllen, Gitarre, Bass und Schlagzeug zu schweben beginnen und sich die Songs in atemlose Jams auflösen, dann ist das Spektakel perfekt.

Sweet soul sister / Keep on pushing till the dawn, well / Sweet soul sister / Forever dancing on and on.

Zu erleben am 4. Dezember im Orangehouse (Nachholtermin des wegen Corona abgesagten Konzertes am 12. März). Und wie schon beim letzten Mal werden Coogans Bluff vom einzigartigen Brother Grimm begleitet. Dennis Grimm, aka Brother Grimm, präsentiert sein aktuelles Album On Flatland, On Sand. Minimalistisch arrangierte Songs zwischen experimentellem Noise-Dröhnen, düsterem Experimentalblues und hypnotischem Postrock auf der Suche nach dem Licht.

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https://www.youtube.com/watch?v=P23pGL-N8aU

 

Unsere Verlosung ist beendet, die Gewinner unserer Verlosung vom usprünglich angedachten Konzerttermin am 12. März bleiben auch für den neuen Termin am 4. Dezember auf der Gästeliste notiert.


Coogans Bluff – Metronopolis // Noisolution // VÖ: 24.01.2020

Live: Coogans Bluff > Homepage + Brother Grimm > Homepage // 4.  Dezember 2020 // Feierwerk Orangehouse // Einlass: 19:30 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr // VVK: 16 Euro + Gebühr