Gehört: Circus Electric – Circus Electric

“A scream unlock the cage / The roars rock the stage / Hunger of the animals are calling.” Drei junge Burschen aus Berliner Jungs lieben den harten Bluesrock der 70er Jahre und spielen ihn in der britischen Variante der ganz frühen 80er Jahre. Klingt komisch? Ist es aber nicht! Der designierte Support Act für die in diesem Jahr geplanten und ins kommende Jahr verschobenen Deep Purple Open Air Konzerte macht keinen Hehl aus den musikalischen Vorbildern, Inspirationsquellen und Einflüssen. Led Zeppelin, Whitesnake und die schon erwähnten Deep Purple, Uriah Heep, Bad Company. Dazu gesellt sich eine gerechte Portion Soul. Was vielleicht ein Grund dafür sein könnte, dass die Band (noch) nicht von den einschlägigen Heavy Metal Magazinen entdeckt wurde? Egal.

Das Trio setzt auf die klassische Powerhouse Besetzung, muss sich dabei aber nicht einem Ego-Shooter-Virtuosen unterordnen. Circus Electric arbeiten songorientiert und mannschaftsdienlich. Wenn notwendig darf auch die gute alte Hammond Orgel raumgreifend agieren. „Electricity to burn / Amplifiers churn / Three ring madhouse calls the action.” Ganz so paradiesvogelschillernd, testosterongesteuert und überdreht wie im glorreichen Jahrzehnt des Heavy Rocks geht es 2020 natürlich nicht mehr zu. Aber das tut der Güte dieses Debüts keinen Abbruch.

Circus Electric – Circus Electric // Karisma Records / Plastic Head Distribution // VÖ: 21.08.2020 // > Homepage

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