Gehört: Capitano – Hi!

Leute, vergesst Sido, vergesst Cro, vergesst das Phantom der Oper und vergesst Crimson Glory. John Who!? ist der neue heißt Scheiß und euer Sänger mit der Maske. Als Kopf der taufrischen Band Capitano sagt er mit seinen Mitstreitern Hi!. So heißt das erste Album, welches eine bunte Straßenkötermischung aus Pop, Indie, Rock, Weltmusik und Landfrauen-Dorfgemeinschaftshausblues bietet.

Die Mischung ist bunt, die Mischung ist wild und fast nicht greifbar, geschweige denn beschreibbar. In jedem einzelnen Song hat der Gitarrist und Komponist Fuzz Santander so viel verschiedene Moves und Wendungen eingebaut wie Ali Mitgutsch Geschichten in ein Wimmelbuch. Superhyperdyperbolic könnte der Schlachtruf für die Partypeople der Saison 2018 werden. Trotz oder gerade deshalb, weil diese Band ihre Koordinaten irgendwie zwischen den fuckin Hotspots Berlin und Frankfurt platziert. Internationale Aufmerksamkeit haben Capitano übrigens auch schon erzeugt. Troy Sanders von den Grammy Awards Gewinnern Mastodon hat auf einem Song ein paar Vocals beigesteuert. Get Naked heißt das Lied und nackig machen kann man sich zu den 9 + 2 Stücken auf Hi! allemal, solange die Maske sitzt!

Capitano – Hi! // Eat The Beat / Rough Trade // VÖ: 02.02.2018 // > Facebook