1. Mai
curt präsentiert: AURORA im Freiheiz

Eigentlich sollte Aurora Aksnes Metal machen – oder Dark Psytrance, Industrial Rock oder Horror Metal wie Rob Zombie. Nicht umsonst stilisiert die norwegische Sängerin ihren Namen AURORA, nur in Großbuchstaben, als schreie sie die Musikgemeine an. Und – seien wir doch mal ehrlich: Ein bisschen denken wir doch alle an den Horror-Klassiker “Das Dorf der Verdammten”, wenn wir die blonde Sängerin anschauen.

Statt uns eine blutige Mische aus Schranz und Death Metal zu servieren konzentriert sich AURORA lieber auf melodiösen, düsteren Synthpop. Das ist nun natürlich ein sehr generischer Begriff, deswegen klären wir das mal genauer: Aurora klingt als ob Lorde und Woodkid ein Kind gezeugt und sie Tori Amos und Enya als Kindermädchen angeheuert hätten.

Konkret bedeutet das: Viele schöne Melodien, ein steter, präsenter Beat und viel, viel Pathos in den Texten. Das klingt jetzt wahrscheinlich furchtbar negativ, ist es aber nicht. Die junge Dame zeigt Potential und schuf mit “All My Demons Greeting Me as a Friend” ein solides Erstlingswerk, das live auch noch richtig wuppt – wie man in diesem Clip wunderbar sehen kann. Da macht es auch gar nichts, dass es uns vor dieser schaurigen Schönheit gruselt. Und wenn auch nur ein weniges, ein klitzekleines bisschen.

curt präsentiert: AURORA >> Homepage // 1. Mai im Freiheiz // Beginn: 20.30 Uhr // VVK-Tickets: 20 Euro, AK: 24 Euro


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