25. September
curt präsentiert: Ásgeir @ Muffathalle

Aktuelle Infos zum Konzerttermin findet ihr direkt beim Veranstalter


Wieso nur ein neues Album rausbringen, wenn man sowieso alles in petto hat, um gleichzeitig eine zweite Version zu veröffentlichen? Was für viele Musiker*innen wohl kaum vorstellbar wäre, ist für den isländischen Künstler Ásgeir nichts Neues. Sein brandneues Album erschien sowohl als englische (Bury The Moon) als auch als isländische Version (Sátt).

Bereit von seinem Debütalbum Dýrð í dauðaþögn – welches ihn im Jahr 2012 in seiner Heimat Island zum Local Superstar machte – erschien 2013 eine englische Version. In The Silence bescherte dem 27-Jährigen dann auch international die Aufmerksamkeit, die er verdiente. Spätestens mit dem Nachfolger Afterglow (2017) war Ásgeir dann weltweit nicht mehr nur Fans der isländischen Musik ein Begriff.

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https://www.youtube.com/watch?v=HH6WQBsG8BI

 

Sein Neuling Bury The Moon ist nun wohl Ásgeirs bisher persönlichstes Album. Nach dem Auseinanderbrechen einer langen Beziehung entfloh er Islands Hauptstadt Reykjavík, um in einem abgelegenen Sommerhaus in den Weiten Islands neue Musik zu schreiben – nur mit einer Gitarre und einem Piano. Auf Bury The Moon werden Islands magische Landschaften zu Sinnbildern für das Leben, Beziehungen, Trauer und die Suche nach sich selbst. Where the fair winds and following seas / Slowly rush in and put me at ease / I will set sails and follow the breeze / And wherever I go / I’ll find my way home, singt Ásgeir etwa im Stück Breathe.

Gemeinsam mit seinem Vater, dem bekannten isländischen Dichter Einar Georg Einarsson, schrieb er sich den Trennungsschmerz von der Seele. Herzzereißend ehrlich und echt. Auf seiner Facebook-Seite schreibt der Musiker: I wanted to take the music back to its roots, in a way, and make it more about honesty. It would just be what the songs were and nothing more than that.

Und doch ist dieses Album musikalisch noch vielfältiger als die Vorgänger Afterglow und In The Silence. Auf Bury The Moon fließen Einflüsse aus Folk, Indie, Elektro und R’n’B zusammen. In aktuellen Albumkritiken werden einmal mehr Vergleiche zu Bon Iver und James Blake gezogen. Das ist schon ‘ne Hausnummer! Für den 27-Jährigen aber wohl nichts Neues. Schließlich wird er bereits seit vielen Jahren in einem Atemzug mit den erfolgreichsten isländischen Künstler*innen wie Björk, Sigur Rós und Of Monster and Men genannt.

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https://www.youtube.com/watch?v=-b-8RIQ4M14

 

Trotz seines Erfolgs ist der Künstler wahnsinnig bodenständig und auch auf der Bühne zurückhaltend und schüchtern. Ausführliche Ansagen und Interaktionen mit dem Publikum gibt es nur selten, er lässt einfach die Musik für ihn sprechen. Dass das bestens funktioniert, hat er im Jahr 2017 sogar zweimal in München gezeigt. Kurz nach Erscheinen von Afterglow spielte er im Mai 2017 eine restlos ausverkaufte und intimere Show im Strom. Nur ein halbes Jahr später brachte er die isländische Magie dann in die Muffathalle. Auch seine neuen Songs, wie Lazy Giants, Youth und Pictures wird Ásgeir hätte er beim Konzert im April im Muffatwerk zum Besten geben. Wegen gegebenen Umständen nun hoffentlich am 25. September

Wir verlosen 3 x 2 Freikarten für den 25. September im Muffatwerk: Einfach Mail mit Betreff Ásgeir an ichwillgewinnen@curt.de und schon seid ihr im Lostopf dabei. Wir ziehen die Gewinner ein paar Tage vor dem Konzert. Viel Glück!


curt präsentiert: Ásgeir > Homepage > Facebook // 25. September  // Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr // Muffathalle // VVK 27 Euro zzgl. Gebühren, AK 33 Euro